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Enterasys macht seinem Drachen Dampf

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Der Hersteller will die Kapazität seiner "Dragon"-Appliances im nächsten Jahr auf 30 Gbit/s erhöhen.

Aktuell sind die Enterasys-Produkte in der Lage, Netzverkehr mit 1 Gbit/s zu untersuchen. Die Steigerung auf 30 Gbit/s würde bedeuten, dass Kunden entweder drei 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen oder eine fette Leitung mit 30 Gbit/s anschließen können. Noch ist unklar, wie Enterasys die dabei anfallenden enormen Datenmengen handhaben will, insbesondere die Zwischenspeicherung des Verkehrs ist alles andere als trivial: So wäre es denkbar, die Informationen in ein Storage Area Network (SAN) zu streamen, wodurch sich die Kapazitätsprobleme einer Harddisk-Lösung auf dem Gerät ausräumen ließen. Allerdings muss dann noch eine Lösung gefunden werden, um die Daten im Bedarfsfall schnell genug wieder zurückzuholen.

Enterasys hält sich noch bedeckt, was die Lösung dieses Problems angeht. Der Hersteller ist jedoch nicht der einzige, der mit dieser Aufgabe konfrontiert ist, auch Anbieter von Protokoll-Analyse-Tools wie Network General sind davon betroffen. Das Unternehmen erwägt nach Aussagen seines CIOs Ken Boyd, die Kapazität des On-Board-Speichers um das Vier- bis Fünffache zu erhöhen. Zusätzlich sollen spezielle Prozessoren im Hintergrund arbeiten und in bestimmten Intervallen die Daten in das SAN schreiben. Boyd zufolge sind SANs entweder auf das Lesen oder das Schreiben von Informationen optimiert. Durch das Zwischenspeichern einer größeren Datenmenge direkt auf dem Gerät ließen sich Leistungsengpässe umgehen. (ave)


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