computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


IT-Security

Der Trojaner im Anhang verabschiedet sich

28.09.2007 um 10:08 Uhr
Zurzeit explodiert die Zahl der Spam-Mails, die mit direkt in den Text eingebundenen Links zu schädlichen Websites ausgestattet sind. Infizierte Anhänge sind immer seltener zu finden.

Der Sicherheitsdienstleister MessageLabs berichtet, dass die Zahl der Mails mit schädlichen Links innerhalb der vergangenen sechs Monate um das zehnfache gestiegen ist. Gelangten im ersten Quartal 2007 noch 3,3 Prozent aller Schadcodes wie Trojanischer Pferde und anderer Spyware durch den direkten Aufruf aus einer E-Mail heraus auf die Rechner der Anwender, waren es im zu Ende gehenden Quartal 35 Prozent. Zwischen Mai und Juni war der Anteil bereits auf 20,2 Prozent gestiegen.

Wie MessageLabs-Analyst Paul Wood sagte, sei es mittlerweile vor allem präparierter Javascript-Code auf in Spam-Mails verlinkten Webseiten, über den Angreifer Schadcode auf den Rechner schleusen würden. Oft würde dieser dann Bestandteil eines Botnetzes werden, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekomme. "Die Kriminellen wissen, dass die meisten Surfer unbekannte E-Mail-Anhänge nicht mehr aufmachen. Direkte Links in Mails ohne Anhängen sind dagegen für den Leser sehr interessant", stellt Wood fest. (sh)



Seite: 1


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

Mehr zum Thema
Whitepaper Security Glossar Aktuelle Umfrage

Wer hat die beste Waffe im Browser-Krieg?

TESTEN SIE IHR WISSEN KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security