Aus technologischer Sicht ist Peking eine zweigeteilte Stadt. Einerseits ist sie die Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Landes der Welt und damit auch des größten Mobilfunk- und Internetmarktes. Darüber hinaus bringen Pekings Universitäten, besonders Tsinghua, immer wieder einige der weltbesten IT-Experten hervor. Andererseits kann sich Chinas Hauptstadt in punkto Qualität der verfügbaren TK- und Internetservices aber nicht mit seinen asiatischen Nachbarn wie Tokio, Seoul oder Hongkong messen, die in ihren Stadtgebieten bereits flächendeckende UMTS-Telefonie ermöglichen. Internetzugänge in Peking sind nur beschränkt nutzbar, weil sie von der Regierung kontrolliert werden. Insgesamt ist das Websurfen in China sehr langsam - das schnellste Consumer-ADSL bringt es auf dem Papier auf 2Mbps, reell sind es oftmals nicht einmal 1 Mbps. China und seine Hauptstadt Peking sind zwar Vorreiter bei technologischen Innovationen, der vor Ort verfügbaren Technologie fehlt es aber an Qualität.
Das größte Problem für Peking-Touristen ist die Verständigung. Obwohl die Chinesen jahrelang in der Schule Englischunterricht nehmen, können sich die meisten von ihnen nicht auf Englisch unterhalten. Das Augenmerk des chinesischen Bildungssystems liegt auf der Schriftsprache. Deshalb ist es ratsam, beispielsweise Zieladressen für Taxifahrer in chinesischen Schriftzeichen aufzuschreiben und vorzuzeigen. Für die Übersetzung ins Mandarin sollten Besucher immer Übersetzungsbücher dabei haben.