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ERP
Einführung von IT Service Management

Kontrolle, Kompetenz und Kosten!

11.09.2008 um 09:24 Uhr
Die Führung von IT-Einheiten nach betriebswirtschaftlichen Prinzipien und etablierten Methoden der Unternehmensführung ist heute eine der großen Herausforderungen der IT-Verantwortlichen. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich deshalb mit dem Thema IT Service Management (ITSM).

Immer präsent in diesem Zusammenhang ist dabei der Gedanke, durch eine Industrialisierung der IT Kosten einzusparen. Aber ist dies wirklich so? Sind Unternehmen in Bezug auf ihre IT ausschließlich kostengetrieben? Oder gibt es weitere wesentliche Gründe für die Einführung von ITSM?

Gründe für die Einführung von ITSM.
Gründe für die Einführung von ITSM.

RAAD Research führte hierzu bei insgesamt 404 Verantwortlichen für das IT Service Management eine Befragung zum Thema durch. Dabei wurden Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern nach den Gründen für die Einführung eines IT Service Managements befragt.

Bei den meisten Unternehmen sind eine Steigerung der Transparenz und Erhöhung der Qualität der IT-Prozesse die motivierenden Faktoren für eine ITSM-Einführung.

Das häufig strapazierte Kostenthema rückt demgegenüber deutlich in den Hintergrund. Kostensenkung und verbesserte Ressourcenauslastung sind wichtige Ziele bei der Einführung von ITSM. Viele Unternehmen haben aber anscheinend begriffen, dass sich Kostensenkungen auch indirekt realisieren lassen. Eine solche Erkenntnis kann spürbar Druck aus ITSM-Projekten nehmen und dadurch Perspektiven für kreative Lösungen schaffen. Insgesamt ist dies allerdings ähnlich - wie die Compliance - nicht bei der großen Mehrheit der Unternehmen ein alleiniger Auslöser für eine ITSM-Einführung. Aus Sicht der IT- bzw. der ITSM-Verantwortlichen liegen die Gründe für ITSM noch vornehmlich in der IT-Steuerung selbst begründet und repräsentieren nur teilweise das viel geforderte Business Alignment der IT. Dies dürfte auf Seite des Managements allerdings anders gesehen werden. (RAAD Research / lex)


Leserkommentare 
(1 Beitrag), 
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mbembenek
Fragt eigentlich jemand mal nach dem Thema Sicherheit? Glaubt man den zahlreichen Artikeln zum Thema Outsourcing, so ist eine eigene IT in ein paar Jahren wohl völlig überflüssig. Alle Services werden ausgelagert, IT aus dem Baukasten, mit ein paar Mausklicks ein paar neue Programme gebucht und schon läuft das Business wie geschmiert. Dabei ist es natürlich kein Problem, die Anforderung einer Versicherungsgesellschaft mit denen eines Autokonzerns zu vereinheitlichen. Dieses Prinzip vereinfacht es auch wesentlich, mal ein wenig im Unternehmensportfolio herum zu schieben, kaufe Waschmittelfirma, verkaufe Chip-Hersteller, ein paar Maus-Klicks, und die Mitarbeiter wandern von einem Unternehmen zum anderen. Und alle Daten der großen Unternehmen liegen zentral in einem einzigen Rechenzentrum. Vereinheitlichung und Transparenz führt zum Monopol, das ist keine neue Weisheit. Und dass ein Monopolist nicht generell kosteneffizient arbeitet, wissen wir ja mittlerweile auch. Und nun sitzt ein einzelner Anbieter auf den Daten, die die Welt bewegen und ein paar Administratoren, die sie verwalten. Genauso einfach, wie man Services bucht, werden dann auch mal ein paar Daten verschoben, kleiner Nebenverdienst am Rande, schließlich kann man ja als Administrator auch nicht mehr reich werden, stehen davon dann zukünftig ja genug auf der Strasse herum . Nette Vorstellung. Langsam zeigen sich ja schon die ersten Auswirkungen solcher Entwicklungen, mit Datenklau lässt sich gutes Geld verdienen. Wo ein augenscheinlicher Vorteil ist, ist auch immer ein Nachteil. So einfach, wie es gerne beschrieben wird, funktioniert unsere Welt nicht. Sie ist ein unendlich kompliziert vernetztes Gebilde aus Wechselwirkungen und sucht sich immer wieder ein neues Gleichgewicht. Wer den kurzfristigen Vorteil sucht, der mag zwar temporär profitieren können, hüpft aber dann von einem Modetrend zum Nächsten, je nachdem in welche Richtung die große breite Masse gerade rennt. Und diese Prozesse laufen in immer kürzeren Abständen ab und die notwendigen Prozessänderungen werden immer teurer, weil komplexer. Manchmal ist weniger eben mehr, und am Ende steht oft die Aussage ?Hätte ich das alles geahnt?? Langfristig erfolgreich ist der, der geahnt hat und nicht nur blind den vermeintlichen Vorteilen gefolgt ist. zum Beitrag


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