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Airbus-Bauer EADS will seine PLM-Umgebungen harmonisieren



PLM-Software soll künftige Entwicklungsprojekte beschleunigen

Auf der Grundlage von Windchill soll nun ein neues PLM-System namens "Phenixchange" entstehen, das jedoch nur für künftige EADS-Vorhaben der unterschiedlichen Firmenteile Verwendung finden soll. Neben den Airbus-Flugzeugen, dem nach Umsatz größten Geschäftsbereich, stellt der Konzern unter anderem Satelliten, Hubschrauber sowie Waffen- und Überwachungssysteme (Defense & Security) her.

Für die Entwicklung komplexer Produkte wie etwa Verkehrsflugzeuge müssen eine Unmenge an Daten verwaltet werden. PLM-Systeme sollen unterschiedliche Unternehmensbereiche einbinden.
Für die Entwicklung komplexer Produkte wie etwa Verkehrsflugzeuge müssen eine Unmenge an Daten verwaltet werden. PLM-Systeme sollen unterschiedliche Unternehmensbereiche einbinden.

PLM-Lösungen für die Luftfahrtindustrie sind komplex, da Flugzeuge aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehen, die Entwicklung mit zahlreichen Lieferanten stattfindet, und - siehe A380 - die Kunden individuelle Anforderungen stellen.

Allerdings ist PTC für EADS/Airbus kein Neuling. Bereits im Jahr 2005 verkündete der PLM-Spezialist, Airbus würde Windchill verwenden. Die PLM-Umgebung wurde damals aufgesetzt, um Kunden für den Großraumjet über "Digital Mock-Ups" in den Entwicklungsprozess einzubinden.

Was wird aus den Dassault-Produkten?

EADS hat PTC als alleinigen PLM-Lieferanten für die Umsetzung der Phenix-Initiative ausgewählt. Im Jahr 2002 hatte der Konzern bekannt gegeben, unterschiedliche Produkte (CATIA, Delmia und Enovia) des PLM-Spezialisten Dassault Systemes einzuführen. Noch ist nicht bekannt, welche Rolle diese Systeme künftig spielen werden.



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