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Die Autoteilehandelsfirma Auto Teile Unger (A.T.U.) führt in den nächsten Jahren eine Branchenlösung für die Automobilindustrie auf Grundlage der ERP-Software "Dynamics AX 2009" (vormals Axapta) von Microsoft ein. Mit dem Produkt des Microsoft-Partners HSO Deutschland will ATU verschiedene, schlecht integrierte Geschäftsapplikationen ablösen. Mit der neuen Software hofft der Autoteilespezialist, die Teilelieferung sowie das Kunden-Management besser zu steuern. Ferner erwartet das Unternehmen, die IT-Kosten auf diese Weise reduzieren zu können. Geplant ist, bis 2010 die Hälfte der weltweit 13.000 Angestellten an die neue Geschäftssoftware anzubinden.
Zur Steuerung des Filialvertriebs stützt sich der Reifenspezialist Reifen Ihle aus Günzburg auf eine Branchenlösung des SAP-Partners Cormeta AG. Mit der Reifenhandelslösung "Tradesprint" sollen Vertriebsleute Reifen und Zubehör effizienter verkaufen sowie Gutschriften und Nachlässe einfacher abrechnen können.
Die SAP-Umgebung besteht aus den Standardmodulen für Finanzbuchhaltung und Controlling sowie Material- und Lagerwirtschaft. Kern der Lösung sind jedoch die Cockpits für den Verkauf und den Service. Den Großhandelsbereich wickeln Ihle-Mitarbeiter in der Günzburger Zentrale ab. In den zwölf Filialen arbeiten die Verkäufer am Point-of-Sale mit dem Service-Cockpit. Der Vertriebler kann rasch herausfinden, wie viele Reifen eines Typs oder einer Größe in den Filiallägern vorrätig sind. Ferner können sie Werkstattaufträge erfassen.