Es gibt beide Möglichkeiten. Sämtliche Dienstleistungen rund um den elektronischen Rechnungsversand können als Software as a Service (SaaS) genutzt werden. Viele Anwender entscheiden sich für solche Hosting-Lösungen, da der Aufwand und die gesetzlichen Anforderungen des Betriebes einer solchen Lösung sehr hoch sind. Eine Alternative dazu ist die Installation einer Inhouse-Lösung mit eigenem Server und entsprechender Software.
Eine Hürde der Inhouse-Lösung ist, dass nicht jede Software jede Signatur verifizieren kann, so dass ein Unternehmen mehrere Softwarepakete besitzen muss, wenn es diese Lücke schließen möchte.
Der Preis solcher Lösungen ist in der Regel projektabhängig. Jedoch gibt es wichtige Anhaltspunkte: Man kann davon ausgehen, dass die Erzeugung einer qualifizierten elektronischen Signatur bei kleinsten Mengen auf zirka 50 bis 60 Prozent der Kosten des Briefportos kommen. Die Kosten für die Verifikation belaufen sich auf rund zehn bis 15 Prozent der Signaturkosten. Die Zahlen gelten für eine SaaS-Lösung und werden günstiger, je höher das so genannte Transaktionsvolumen (also die Anzahl von Signaturen und Verifikationen) wird. In der Regel berechnen sich die Kosten aus einer volumenabhängigen Gebühr sowie einer monatlichen Grundgebühr/einem Wartungsentgelt. Nicht berücksichtigt sind hierbei jedoch die Einmalkosten für die Implementierung von Kunden und den dazugehörigen Regelwerken auf den Systemen des SaaS-Dienstleisters.