Vermehrt setzen Unternehmen auf Web-basierende ERP-Module, was einerseits mit der Verflechtung mit externen Firmen und andererseits mit den Modernisierungsmaßnahmen zusammenhängen dürfte. Über 44 Prozent gaben an, Web-Module einzusetzen, eine enorme Steigerung gegenüber 2007, wo nur etwa 17 Prozent mit "ja" antworteten.
Neben der Prozesssteuerung sollen ERP-Programme Unternehmen auch bei ihren Entscheidungen unterstützen. Viele Anwender können ihren Finanzbuchhaltungssystemen zwar aussagekräftige Daten entnehmen, doch wünschen sie sich hier eine bessere Differenzierung gemäß Geschäftsmodell. Fast 28 Prozent verneinen gar, dass die ERP-Software ihnen verwertbare Daten zur Entscheidungsunterstützung liefern kann. Sie greifen daher auf separate Controlling- beziehungsweise Business-Intelligence-Software zurück.
Eine Reihe von ERP-Herstellern investiert daher in eine bessere BI-Ausstattung ihrer Lösungen. Sie wollen einerseits funktionale Lücken schließen und andererseits ihren Kunden Zusatzprodukte zur Geschäftsdatenanalyse anbieten.