computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


ERP
Abenteuer Softwareeinführung

Wie Anwender ERP-Projekte begleiten

09.06.2008
Autor(en): Werner Schmid, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Prüfung von Software und ERP-Experte.
Wenn Firmen Business-Software einführen, müssen sich die Nutzer einbringen. Ein paar Regeln können helfen, sich trotz knapper Personal- und Zeitressourcen nicht vom Hersteller oder Einführungspartner überfahren zu lassen.

Die Einführung eines ERP-Systems dauert, abhängig von der Unternehmensgröße, zwischen sechs und 36 Monate. Diese Zeitspanne liegt zwischen dem Tag der Entscheidung, ein (neues) ERP-System einzuführen, und dem Tag der Produktivschaltung. Das Interessante daran ist nicht die Zeitdauer an sich, sondern die Beobachtung, dass ziemlich genau die Hälfte der Zeit dafür verwendet wird, ein geeignetes System zu finden, und die andere Hälfte für die Einführung selbst. Das hat eine Auswertung einiger hundert ERP-Projekte gezeigt, unabhängig von Unternehmensgröße oder Branche.

Auf der ERP-Suche?

Bei der Suche nach einem passenden ERP-System hilft Ihnen der ERP-Matchmaker (http://www.erp-matchmaker.de) von Trovarit und der COMPUTERWOCHE.


Es gibt viele Ursachen dafür, dass es etwa genauso lange dauert, ein passendes Softwareprodukt zu finden, wie es nutzbar zu machen. Ein möglicher Grund ist die Kompetenz der Beteiligten. Wer weiß, was er will, und das auch durchsetzt, ist schneller am Ziel als jemand, der für jedes Detail erst einmal einen Arbeitskreis einberuft.

Viele Unternehmen, vor allem schnell gewachsene Mittelständler, glauben, ein ERP-System bringe ihnen die lange Zeit vernachlässigte Organisation ihrer Geschäftsprozesse ins Haus. Und manche Manager erwarten sogar, dass das ERP-System ihre mangelnde Führungskompetenz ersetzt. Wer so denkt, irrt jedoch gewaltig.

Am Anfang herrscht im ERP-System gähnende Leere

ERP-Systeme sind bei der Lieferung (Installation) in der Regel zunächst völlig leer. Keine Daten, keine Parameter, keine Anwender. Nur der Explorer zum Aufruf der Funktionen und die Dialogmasken sind sichtbar. Von Intelligenz oder gar der Steuerung von Prozessen keine Spur. Da hilft auch kein Blick auf die tolle Demoversion oder auf die Lösung, die ein anderes Unternehmen einsetzt. Erst im Projekt füllt sich die ERP-Software mit Leben.


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

MEHR ZUM THEMA ERP
  • Artikel
  • Whitepaper
ERP: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Mitmachen: Studie zu ERP-Kosten Mitmachen: Studie zu ERP-Kosten Raad aus Münster untersucht, wie sich die Kosten bei ERP-Kunden von SAP und Oracle verteilen. weiter
Die sieben Probleme der SAP Die sieben Probleme der SAP SAP hat sich hohe Ziele gesteckt. Doch der Konzern muss sich großen Herausforderungen stellen.  weiter
Comarch kauft SoftM Comarch kauft SoftM Was das polnische Unternehmen mit "Semiramis" und "Sharknex" vor hat. weiter
Software für den Handel Software für den Handel Die Retail-Lösungen von Oracle und SAP konkurrieren mit Software von etablierten Spezialisten. weiter
ERP-Zufriedenheit ERP-Zufriedenheit Anwender erwarten eine kontinuierliche Produktstrategie. Ergonomie und Reportfunktionen bleiben in der Kritik.  weiter
Mitmachen: Studie zu ERP-Kosten Die sieben Probleme der SAP Comarch kauft SoftM Software für den Handel ERP-Zufriedenheit
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security