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Die Einführung eines ERP-Systems dauert, abhängig von der Unternehmensgröße, zwischen sechs und 36 Monate. Diese Zeitspanne liegt zwischen dem Tag der Entscheidung, ein (neues) ERP-System einzuführen, und dem Tag der Produktivschaltung. Das Interessante daran ist nicht die Zeitdauer an sich, sondern die Beobachtung, dass ziemlich genau die Hälfte der Zeit dafür verwendet wird, ein geeignetes System zu finden, und die andere Hälfte für die Einführung selbst. Das hat eine Auswertung einiger hundert ERP-Projekte gezeigt, unabhängig von Unternehmensgröße oder Branche.
Bei der Suche nach einem passenden ERP-System hilft Ihnen der ERP-Matchmaker (http://www.erp-matchmaker.de) von Trovarit und der COMPUTERWOCHE.
Es gibt viele Ursachen dafür, dass es etwa genauso lange dauert, ein passendes Softwareprodukt zu finden, wie es nutzbar zu machen. Ein möglicher Grund ist die Kompetenz der Beteiligten. Wer weiß, was er will, und das auch durchsetzt, ist schneller am Ziel als jemand, der für jedes Detail erst einmal einen Arbeitskreis einberuft.
Viele Unternehmen, vor allem schnell gewachsene Mittelständler, glauben, ein ERP-System bringe ihnen die lange Zeit vernachlässigte Organisation ihrer Geschäftsprozesse ins Haus. Und manche Manager erwarten sogar, dass das ERP-System ihre mangelnde Führungskompetenz ersetzt. Wer so denkt, irrt jedoch gewaltig.
ERP-Systeme sind bei der Lieferung (Installation) in der Regel zunächst völlig leer. Keine Daten, keine Parameter, keine Anwender. Nur der Explorer zum Aufruf der Funktionen und die Dialogmasken sind sichtbar. Von Intelligenz oder gar der Steuerung von Prozessen keine Spur. Da hilft auch kein Blick auf die tolle Demoversion oder auf die Lösung, die ein anderes Unternehmen einsetzt. Erst im Projekt füllt sich die ERP-Software mit Leben.