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Oxea lagert SAP-Betrieb aus und konzentriert sich auf Prozess-Know-how



Active Directory verzögert das Projekt

Das ursprünglich für den 1. Oktober 2007 geplante Go-Live musste wegen der fehlenden Verbindung zwischen den Microsoft-Verzeichnissen um einen Monat verschoben werden. Dadurch wurde das Projekt komplexer als in der Planungsphase vorausgesetzt.

Zwischen dem SAP- und dem Microsoft-Projekt gab es darüber hinaus zahlreiche Abhängigkeiten, die eine enge Zusammenarbeit der Infrastruktur- und SAP-Teams erforderten. Das betraf beispielsweise die Anbindung einer Reihe von Drittsystemen an das neue SAP-System, die Schritt für Schritt nach Deutschland migriert wurden. Diese Anbindung war erst möglich, nachdem diese IT-Systeme aus dem Celanese-Netzwerk herausgelöst und in die Oxea-Umgebung integriert worden waren. Damit ging einher, dass Oxea-Mitarbeiter nach der Migration in das neue Oxea- weiterhin noch ein Benutzerkonto im Celanese-Netzwerk benötigten - um parallel mit allen Anwendungen in beiden Welten arbeiten zu können. Das ist auch heute noch so, da Oxeo und Celanese eine Kunden-Lieferanten-Beziehung verbindet.

Systemumzug per Big Bang

Je ein Wochenende im November war für die beiden "Big-Bangs" reserviert, um die Arbeitsabläufe unter der Woche so wenig wie möglich zu stören. Zuerst wurden die Microsoft-Accounts der Anwender auf die Oberhausener Server übertragen. Um im zweiten Schritt die SAP-Software herauszulösen, übertrug Oxea eine Systemkopie auf die Server der Dortmunder ERP Factory und löschte Oxea-fremde Daten. Hierzu entfernten die Softwarespezialisten komplette Mandanten. Die Unternehmensteile von Celanese, die zu Oxea zusammengeschlossen wurden, führte die SAP-Software als eigene Mandanten. Insgesamt vergingen vom Projektstart bis zum Go-Live der ERP-Software vier Monate. Oxea nutzt SAP R/3 4.7. Ein Umstieg auf das aktuelle SAP-Produkt "ERP 6.0" ist zurzeit nicht geplant.

Da die meisten Oxea-Anwender bereits bei Celanese in einer ähnlichen Rolle tätig waren, waren Anpassungen bei den Berechtigungen überschaubar. Mit der Systemkopie konnten auch die User-Berechtigungen übernommen werden.


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