Mit beiden Projekten wurde Hewlett-Packard (HP) beauftragt. Das IT-Unternehmen betreut bereits seit vielen Jahren den Celanese-Konzern. Für HP sprach aber auch, dass der Dienstleister für Sonderaufgaben geeignete SAP-Spezialisten hinzuziehen kann. Den Betrieb der ERP-Software lagerte Oxea an die Dortmunder "ERP Factory" aus, die zu HP gehört. Der IT-Konzern betreibt in den USA die SAP-Systeme von Celanese.
Nach dem Aufbau der Infrastruktur am Hauptsitz in Oberhausen konnte die Übernahme der IT von Celanese beginnen. Ein Trust, also eine ständige Verbindung der Microsoft Active-Directories zwischen Oxea und Celanese, war nicht möglich. HP musste deshalb spezifische Programme entwickeln, die eine Migration über eine Firewall gewährleisteten. Eine schrittweise Migration der Microsoft-Daten- und -Anwendungen war über diesen Kanal allerdings nur in Teilen möglich. Deshalb holte Oxea nicht nur die SAP-Programme, sondern auch Exchange im Schnellverfahren über den großen Teich nach Deutschland.