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ERP
Umstieg von einer AS/400-Lösung auf IFS Applications

FRIWO meistert den ERP-Wechsel durch gute Vorbereitung



Start mit ERP-Standardfunktionen

Bei der Einführung von IFS Applications wurden die Mitarbeiter mit den Standardfunktionen der ERP-Lösung vertraut gemacht. Erst nach dieser Einweisung fragten die IFS-Experten, ob noch Abläufe vorhanden waren, die nicht von den Standardmerkmalen des ERP-Systems abgedeckt wurden. "Bis auf Maskenanpassungen waren keine Eingriffe notwendig, vordefinierte Abläufe im System mussten wir nicht verbiegen", so Smolka.

Derzeit nutzt das Unternehmen IFS Applications 2004 mit Service Pack 3. FRIWO will auf die Version 7.5 migrieren, jedoch steht die vor einigen Monaten vom ERP-Anbieter angekündigte neue Benutzeroberfläche Aurora wohl nicht mehr in diesem Jahr zur Verfügung. Das künftige IFS-Frontend bietet eine komplett Browser-basierende Bedienung mit integrierter Suchfunktion. Die Anwender nutzen das ERP-System heute über einen Windows-Client. Benutzer in anderen Niederlassungen starten das Desktop-Programm über Citrix-gestützte Terminal-Server. Ein Industriebetrieb in Polen arbeitet für FRIWO als "verlängerte Werkbank". Hier wurden die polnischen Kollegen ebenfalls mit ERP-Clients ausgestattet.

Fertigungsprojekte und Aufträge steuern

Mit der IFS-Lösung führte FRIWO auch neue Abläufe ein. Dazu zählt ein ERP-basierendes Projekt-Management. Über das Modul lässt sich nun Material auf eine Kostenstelle für ein Projekt buchen und gleichzeitig in der Finanzbuchhaltung (Fibu) entsprechend kontieren. Zudem sind das PPS und die Fibu nun gut integriert, da beides Teil des ERP-Systems ist. Zuvor gab es zwischen dem AS/400-gestützten Brain-System und der Buchhaltung MAS 90 nur eine File-Schnittstelle. Materialbewegungen wurden des Nachts zwischen beiden Systemen abgeglichen. "Wenn wir früher im Mahnungslauf eine offene Kundenrechnung hatten, mussten wir von der Fibu in die Brain-Software wechseln, um den entsprechenden Kundenauftrag zu finden." Heute geht das, wie bei vielen anderen integrierten ERP-Suiten auch, innerhalb einer Anwendung. "An manchen Stellen ist zwar der Aufwand gestiegen, da wir die ERP-Software mit zusätzlichen Daten füttern müssen, dafür erhalten wir aber wertvolle Informationen für unsere tägliche Arbeit.". Zugute kommt den Nutzern aller Standorte auch das zentrale Instrument für die Auftragssteuerung. "Anwender können sich nun anderen Aufgaben widmen, entlassen wurde keiner."


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