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ERP

Moderne Oberflächen haben großen Einfluss auf die ERP-Auswahl

21.12.2007 um 14:09 Uhr
Laut einer vom ERP-Anbieter Lawson beim Marktforschungshaus Forrester Research in Auftrag gegebenen Umfrage zählt - wenig überraschend - die Benutzeroberfläche zu den ausschlaggebenden Faktoren für den Neukauf oder das Upgrade einer Geschäftssoftware.

Bei der Umfrage von 230 CIOs und IT-Leitern kam heraus, dass die überwiegende Mehrheit das Frontend einer Geschäftsanwendung als wichtiges Kriterium für den Kauf einer neuen Software beziehungsweise die Modernisierung einer bestehenden Lösung ansieht. Viele erhoffen sich davon eine höhere Produktivität der Anwender, eine niedrigere Fehlerquote bei der Softwarebedienung sowie geringere Support-Kosten.

Faceliftings von ERP-Programmen liegen im Trend

Dass Lawson IT-Manager befragen lässt, kommt natürlich nicht von ungefähr. Der Anbieter hatte im März 2007 eine moderne Benutzeroberfläche der Software "M3" (vormals "Intentia Movex") vorgestellt. Neben Lawson arbeiten viele andere ERP-Hersteller, darunter SAP, Microsoft, Wilken und IFS, an modernen Frontends.

In den letzten Jahren hat ein Umdenken in der Branche eingesetzt: ERP-Hersteller konzentrieren sich nicht mehr allein auf die Backend-Funktionen, sondern entwickeln integrierte Reporting-Funktionen und rollenbasierende Oberflächen. Ferner öffnen sie ihre Clients für den Internet-Zugriff und binden Office-Programme ein. Mit ansprechende Frontends wollen die Softwarehäuser unter anderem erreichen, dass Firmen nicht nur einige wenige Spezialisten, sondern einen großen Teil der Belegschaft mit ERP-Funktionen zu versorgen, was letztlich auch den Absatz von Softwarelizenzen ankurbeln soll.

Einige Anwenderunternehmen arbeiten hingegen noch mit älteren Softwareprodukten, deren Bedienoberflächen sich nur schwer anpassen lassen und die vor allem von Internet-Diensten geprägten Nutzern nicht mehr zusagen (siehe auch Der Mittelstand muss modernisieren). (fn)



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