Am 1. Oktober 1999 wurde die Fujitsu-Siemens Computers (Holding) BV mit Sitz in Maarssen, Niederlande, von der Siemens AG und der Fujitsu Ltd. gegründet. Jeder der Teilhaber hält genau 50 Prozent der Anteile. Der gemeinsame Vertrag wurde zunächst für eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. In den nächsten Monaten kann also eine Entscheidung getroffen werden, ob die Zusammenarbeit in der bisherigen Form weiter geführt oder der Vertrag gekündigt wird oder ob andere Alternativen gesucht werden. Aktuell gibt es eine Vielzahl von Spekulationen, die aber nicht zielführend sind.
Das Geschäftsjahr von FSC läuft vom 1. April bis zum 31. März. Daher wird im Folgenden zumeist auf das abgelaufene Jahr 2007/2008 Bezug genommen: Die Prognose richtet sich auf das laufende Geschäftsjahr 2008/2009. Diese Kennzahlen haben sich in den vergangenen fünf Jahren wie folgt entwickelt (siehe Tabelle):
FSC beschäftigt momentan 10.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro und wies einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 105 Millionen Euro aus.
Der Sprung der Mitarbeiterzahl von 2005 auf 2006 ist durch die Übernahme des IT-Infrastruktur-Service-Bereiches von SBS zu erklären. Der Umsatz des ITPS-Geschäftes betrug zu diesem Zeitpunkt über eine Milliarde Euro. Interessant ist, dass durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 3900 (57 Prozent) der Nettoumsatz jedoch nur um 309 Millionen Euro (fünf Prozent) gesteigert wurde.
Der strategische Umgang mit extern erbrachten IT-Services kann wesentlich zur Bewältigung der momentanen Krise beitragen. Doch ob Cloud Computing, Managed Services, Outtasking, Software as a Service (SaaS): Die Variantenvielfalt flexibler Outsourcing-Modelle ist groß. Wie IT-Entscheider hier den Überblick behalten und den mit Blick auf ihre jeweils spezifischen Anforderungen besten Lösungsmix finden, steht im Mittelpunkt der COMPUTERWOCHE Fachkonferenz Managed Services am 24. Juni in Offenbach. Weitere Informationen und Anmeldung!