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Wie Web-Analyse und Customer Targeting den Online-Absatz steigern



Qualitative ergänzen quantitative Analysen

Genauso wichtig ist die umfassende Auswertung der Aktivitäten. Viele Kaufentscheidungen werden maßgeblich auf der Grundlage von Bewertungen anderer Kunden getroffen. Diese äußern sich in Blogs oder Foren über ihre letzte Urlaubsreise oder erworbene Bücher. Solche Erfahrungsberichte sind für Interessenten häufig nicht nur glaubwürdiger als Werbebotschaften. Sie sind auch nur sehr schwer messbar. Während Nutzungsdauern zuverlässig in Zahlen umgewandelt werden können, tun sich Unternehmen mit dynamischen, sich schnell verändernden Aussagen und Bewertungen noch sehr schwer. Semantische Analysen können hier weiterhelfen, wenn sie den inhaltlichen Sinn der Einträge erfassen und ihn mit anderen Informationen und Statistiken verknüpfen können. Quantitative Analysen, die unter anderem Aufschluss über die Nutzungsdauer geben, müssen künftig durch qualitative Analysen erweitert werden. So sollte zusätzlich die Nutzungsintensität gemessen werden, die angibt, mit welchem Eindruck ein Website-Besucher einen Internetauftritt verlassen und welche Meinung er sich letztlich gebildet hat. Nur durch solche detaillierten Informationen können Unternehmen ihren potenziellen Kunden beim nächsten Mal die Inhalte bieten, die ihrem Erfahrungsschatz entsprechen. Jedoch besteht bei solchen intelligenten Technologien noch Aufholbedarf.

Fazit

Reine Webanalyse-Techniken erfüllen die gegenwärtigen Anforderungen an das Online-Marketing bei weitem nicht mehr. Die aktuellen Herausforderungen reichen von der sicheren Datensammlung über eine interaktive Nutzeransprache in Echtzeit bis hin zur Web-2.0-kompatiblen Kontaktaufnahme und Auswertung von Maßnahmen. Um ihre Kunden und Zielgruppen ganzheitlich in Kampagnen einzubinden und ihre Meinungen und Interessen umfassend auswerten zu können, sollten Unternehmen ihre bisherigen Aktivitäten überdenken und strategisch planen sowie erweitern. Nur so können sie alle Aspekte abdecken.


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