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Business Intelligence

IBM fordert Oracle im Data Warehousing heraus



Laut Wozniak können Kunden mit Wartungsverträgen für die DB2 Data Warehouse Edition kostenlos upgraden. Man werde versuchen, die Migration "so schmerzlos wie möglich zu gestalten", versprach er. Um eine Anpassung bisheriger Datenbankschemas führe allerdings kein Weg herum, da sich nur so die neue Partitionierungstechnik ausnutzen lasse. Grundsätzlich gehe es auch im kommenden Release darum, die Systemverwaltung zu erleichtern. Dies schließt auch eine Vermarktung von Data-Warehouse-Appliances ein, die Hardware, Software, Speicher und Dienstleistungen umfassen.

Erste dieser "Balanced Configuration Units" kamen als Pakete für AIX ((auf "X-Servern") und Suse Linux (auf "E-Servern") zu Jahresbeginn auf den Markt. Kunden erhielten genauere Leistungsprofile, da eine BCU die CPU-Nutzung, den I/O-Durchsatz und Speicherbedarf kontrolliere. Kürzlich gesellte sich eine Version für Redhat Linux hinzu. Sie enthält neben der DB2 Data Warehouse Edition, den E-Server "326m" und das Speichersystem "Total Storage DS 4800". Bisher sind BCU mit einem Ein-Terabyte-Speicher versehen. Es soll aber künftig auch kleinere Angebote mit 300 GB geben, hieß es auf der Veranstaltung.

Strategisch will IBM sich auch künftig auf die Lieferung von Infrastrukturkomponenten für Data Warehousing und Business Intelligence konzentrieren. Frontends für Analyse und Reporting sollen weiterhin von Partnern wie Cognos, Business Objects und Hyperion kommen, sagte Wozniak. Mit den Features von Viper habe man im Moment im Markt für Highend-Systeme für Data Warehousing gegenüber Konkurrenten wie Oracle und Teradata die Nase vorn, behauptet Wozniak (siehe auch "IBM setzt im Kampf gegen Oracle auf XML"). Man habe viele Jahre an den neuen Basistechniken gearbeitet. Oracle beispielsweise habe noch nicht einmal mit dem Betaprogramm seiner nächsten Datenbankgeneration begonnen, die angeblich einige der Viper-Features enthalten werde, sagte Wozniak gegenüber dem Brancheninformationsdienst "Computergram". Erst Ende 2007 soll die nächste Datenbankversion von Oracle kommen. (as)



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