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Karriere & Gehalt

IT-Gehälter 2006: Spezialisten legen deutlich zu

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von Hans Koeniges  (hkoeniges@computerwoche.de)

Bei den Fachkräften ist der Anteil derjenigen, die einen Teil ihres Gehalts erfolgs- oder umsatzabhängig bekommen, von 24,4 Prozent (2001) auf über 37 Prozent (2006) gestiegen. Die prozentuale Höhe der variablen Vergütung ist dagegen weniger stark gestiegen und liegt aktuell bei 10,6 Prozent. Bei den Führungskräften macht der variable Anteil an der Vergütung deutlich mehr aus: 57 Prozent aller Manager in der IT-Wirtschaft erhalten variable Bezüge. Zum Vergleich: Im Jahr 2001 waren es 44 Prozent. Der prozentuale Anteil fällt ebenfalls höher aus als bei Fachkräften: Er liegt aktuell bei 17,5 Prozent. Chefs in der IT-Wirtschaft erhalten dennoch weniger variable Gehaltsbestandteile als solche in anderen Branchen. Böger: "Es ist zu erwarten, dass der Anteil der variablen Vergütung am Gesamtgehalt, wie in anderen Branchen auch, auf über 20 Prozent steigt."

Weniger Gehalt für Einsteiger

Von den insgesamt positiven Entwicklungen der Saläre können Berufseinsteiger nicht profitieren. Ein Periodenvergleich zeigt, dass die Einstiegsgehälter sogar leicht rückläufig sind. Die höchsten werden in der IT-Beratung, Analyse und Konzeption gezahlt. Hochschulabsolventen steigen in diesem Bereich mit rund 44 300 Euro jährlich ein. Zum Vergleich: Die Anfangsgehälter von Softwareentwicklern liegen bei knapp 39 000 Euro, die von System- und Netzadministratoren bei 37 700 Euro. Ob Beratung, Entwicklung oder Administration: Ein abgeschlossenes Hochschulstudium ist mittlerweile Voraussetzung für den Einstieg in die IT-Wirtschaft - wenn auch nicht unbedingt ein fachbezogenes. Über 65 Prozent der Mitarbeiter in der IT, so ein weiteres Ergebnis der Studie, können ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen. Interessant ist dabei, dass die Naturwissenschaftler am besten abschneiden und durchschnittlich 56 900 im Jahr nach Hause tragen dürfen. Es folgen die Betriebswirte (56 700) und die Ingenieure (55 900), die auch schon in den letzten Jahren besser da standen als die Informatiker, die sich mit rund 54 700 zufrieden geben müssen. Gleich rund 10 000 Euro weniger im Jahr verdienen die Geistes- und Sozialwissenschaftler, die 44 513 Euro erhalten.

Guter Abschluss - gute Bezahlung

Auch der Abschluss hat Auswirkungen auf die Höhe des Einkommens. So führen die Doktoren die Gehaltstabelle mit 58 900 Euro an, gefolgt von den Experten mit einem Master-Titel mit 58 000 Euro. Ganz knapp dahinter liegen die Mitarbeiter mit einem Diplomabschluss (57 500 Euro). Absolventen von Fachhochschulen bekommen 53 900 Euro im Jahr. Erfreulich ist, dass auch Absolventen eines Bachelor-Studienganges an der Studie mitgemacht haben. Damit lassen sich erste Orientierungswerte für diesen neuen Absolvententypus nennen, der 52 200 Euro im Jahr verdient.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass ein höherer Bildungsabschluss in der Regel auch ein höheres Einkommen garantiert. Böger weist auf einen zusätzlichen Aspekt hin: Um mit der Schnelllebigkeit des Geschäftes mithalten zu können, müssten Computerexperten zum einen hoch spezialisiert, gleichzeitig aber auch sehr flexibel sein. "Die Zeiten des Quereinstiegs sind damit vorbei", so sein Fazit.

(2 Beiträge), 
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DerKetzer
http://www.elektrotechnik.uni-bremen.de/einstieg/perspektiven/welt.html Ein Forscherteam hat erstmals die Renditen von Studiengängen berechnet. Juristen und Mediziner liegen vorn. Die Wahl des richtigen Studienfachs entscheidet über erhebliche Einkommensunterschiede im Job Von Philipp Schuller und Christian Kopf Die Ergebnisse zeigen: Wer sich für ein Ingenieursstudium, Jura, BWL, Naturwissenschaften oder Zahnmedizin entscheidet, kann gemessen am Lebenseinkommen eine saftige Rendite auf diese Investition ins "Humankapital" erwarten. Der Ertrag dieser Studiengänge ist positiv, doch schwankt er stark, zwischen drei Prozent bei Architektur und über elf Prozent bei Zahnmedizin. Wer hingegen etwa auf Germanistik oder Pädagogik setzt, wird aller Voraussicht nach keinen wirtschaftlichen Gewinn aus dem Studium ziehen. Dem hohen entgangenen Arbeitseinkommen während des Studiums stehen geringe Mehrverdienste im späteren Berufsleben gegenüber, die zudem zeitlich in weiter Ferne liegen. Dies gilt überraschenderweise auch für Informatiker, deren Durchschnittseinkommen im Vergleich zu anderen Akademikergruppen eher unterdurchschnittlich ist - trotz der derzeitigen Knappheit am Arbeitsmarkt. zum Beitrag

DerKetzer
Kein Wunder, dass immer weniger Informatik studieren, wenn die Informatiker in der Informatikbranche weniger verdienen als Naturwissenschaftler oder Ingenieure. zum Beitrag


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