CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Karriere & Gehalt
Rubrik nach Firma filtern

Weiterbildung und Zertifikate

Mit IT-Sicherheit Karriere machen

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken | 
von Alexandra Mesmer, COMPUTERWOCHE-Redakteurin
Security-Profis sind gefragt. Ihr Wissen sollten sie mit Zertifikaten belegen.

Lange führte der Weg zum IT-Sicherheitsexperten über andere technische Studiengänge und Ausbildungen. Mittlerweile bilden Hochschulen direkt mit dem Schwerpunkt Sicherheit aus. So haben Studenten an der Ruhr-Uni Bochum die Wahl zwischen dem Bachelor- und Master-Studiengang IT-Sicherheit/Informationstechnik und dem Fernstudium Applied IT-Security. Im Lehrplan der TU Darmstadt findet sich der Master-Studiengang IT-Security, und die FH Aalen bildet Bachelor-Studenten im Studiengang IT-Sicherheit aus. Nur drei Beispiele von vielen.

Quelle: Fotolia, E. Walicka
Quelle: Fotolia, E. Walicka

Wer als IT-Security-Experte arbeiten möchte, sollte nicht nur Fachwissen mitbringen. Daneben sind auch soziale Kompetenz und Gespür für komplexe, systemumfassende Zusammenhänge gefragt. Zudem erfordert der Job Teamfähigkeit, Selbständigkeit und die Bereitschaft, kontinuierlich dazuzulernen.

Chancen für Quereinsteiger

Auch für Quereinsteiger gibt es Chancen. Helmuth Hilse, Leiter des Fachbereichs IT-Sicherheit beim Personaldienstleister DIS AG: "IT-Sicherheit umfasst viele Themen, von der Informatik über die Wirtschaftswissenschaften und die Mathematik bis hin zur Psychologie. Deshalb bereichern auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen die Arbeit mit ihren speziellen Kenntnissen." In Hilses Team bearbeitet eine Soziologin die Themen Spam-Bekämpfung und Social Engineering, das gezielte Ausnutzen sozialer Kommunikation in Firmen.

Hilse selbst arbeitete früher bei Nokia Siemens Networks als Lead Systems Integration & Security Germany and Head of Consulting. "Dabei stellte ich fest, dass es aufgrund des dramatisch steigenden Bedarfs an Security-Spezialisten und der demografischen Entwicklung zu einem Mangel an Experten in diesem Bereich kommen würde", erinnert er sich. "Dies war auch der Wendepunkt, an dem ich für mich die Weichen neu gestellt habe. Ich vereinbarte mit meinem damaligen Arbeitgeber eine weitere Spezialisierung im IT-Security-Bereich."

Ständige Weiterbildung ist ein Muss

Heute ist Hilse TÜV-geprüfter IT-Security-Manager. Seine Erkenntnis: "Man muss sich ständig weiterbilden und den neuen Gegebenheiten anpassen." Anhand zahlreicher Zertifikate können Experten nachweisen, auf welchen Gebieten sie sich spezialisiert haben. Hierzu zählen die Qualifizierung als Certified Information Systems Security Professional (CISSP), als Certified Information Systems Auditor (CISA) oder als Certified Information Security Manager (CISM). Eine Spezialisierung, die sich lohnt. Denn Unternehmen sind auf Basis des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich aufgefordert, ein Information-Security-Management-System einzuführen und zu betreiben. Verantwortlich hierfür: IT-Security-Manager, ob intern oder extern.

Zertifizierung bringt Vorteile

Ein umfassendes System auf Basis des Standards ISO 27001 bietet Betrieben die Möglichkeit, sich durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifizieren zu lassen. Eine Bestätigung der eigenen Sicherheit - und ein Qualitätsmerkmal gegenüber Kunden und Geschäftspartnern, das Vorteile im Wettbewerb bedeuten kann. Zudem drohen Betrieben, die den Datenschutz vernachlässigen, seit September 2009 noch härtere Konsequenzen als zuvor. Immer mehr Unternehmen werden daher in Zukunft auf die Kenntnisse von IT-Sicherheitsspezialisten setzen.


(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

JOB & KARRIERE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Arbeit 2.0 Arbeit 2.0 Die Generation der unter 30-Jährigen will anders arbeiten: Ohne Zeitkorsett und Anwesenheitspflicht.
weiter
Die wichtigsten IT-Frauen Die wichtigsten IT-Frauen IT ist reine Männerwirtschaft? Falsch! Wir stellen die wichtigsten IT-Frauen in Deutschland und in den USA vor.
weiter
Täglich Karriere-Tipps... Täglich Karriere-Tipps... gibt Thomas Leibfried von Computacenter - noch bis 8. September.
weiter
Berufe mit Spaßfaktor Berufe mit Spaßfaktor Jobs 2.0: Arbeiten als Spieleentwickler oder Managerin für soziale Communities.
weiter
Starthilfe für IT-Gründer Starthilfe für IT-Gründer Aller Anfang ist schwer - auch für IT-Gründer. Deshalb gibt es eine Reihe von Anlaufstellen, wo Jungunternehmer Unterstützung finden.
weiter
Arbeit 2.0 Die wichtigsten IT-Frauen Täglich Karriere-Tipps... Berufe mit Spaßfaktor Starthilfe für IT-Gründer
Jobangebote
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke + Wireless