Klar gibt es das noch, den coolen Anmachspruch in einer Bar oder einer Disco. Oder das Glas Wein, den der gutaussehende Herr an der Bar von der Bedienung zu der attraktiven Frau am Bistrotisch bringen lässt, damit sich ein Kontakt ergibt. Na ja, zumindest im Film oder Liebesroman.
Viel häufiger jedoch sieht man Jugendliche, Frauen und Männer, die wie gebannt auf ihr Handy-Display starren, mit zwei Daumen texten und dauernd checken, ob der andere schon geantwortet hat. Und das sind nicht nur Teenies, die sich gegenseitig schreiben, wo sie gerade sind, oder Mütter, die Hol- und Bringdienste für ihre Kinder organisieren. Nein, gerade in Liebesdingen wird der Short Messaging Service bemüht und die Handys laufen heiß.
Inzwischen gibt es viele Websites und Foren, die Abhilfe in Sachen SMS- und E-Mail-Flirt versprechen. So rät die Plattform Handymailen etwa zu folgenden SMS-Sprüchen in puncto Flirten:
Ich bin neu in der Stadt. Könntest Du mir den Weg zu Deiner Wohnung zeigen?
Glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick - oder soll ich nochmal reinkommen?
Ich bin Organspender. Brauchst Du irgendwas?
Ich frage mich, wie unsere Kinder aussehen würden.
Ich würde gerne der Grund für Ihre heutige schlaflose Nacht sein.
Du machst meine Software zur Hardware!
Dein Business-Kostüm würde sich ausgesprochen hübsch auf meinen Schlafzimmerboden machen.
Die Vorteile von SMS liegen auf der Hand: Man kann schnell kurze Botschaften direkt an den Mann oder die Frau bringen, ohne extra in die Disco gehen zu müssen und ohne demjenigen gegenüber zu stehen. So haben auch Schüchterne mehr Mut, überhaupt eine Kontaktaufnahme zu starten. Das gleiche gilt auch für E-Mail-Flirts.
Doch Vorsicht, im vermeintlichen praktischen Flirtinstrument liegen Stolpersteine, denn nicht immer trifft man oder frau im elektronischen Wort den richtigen Ton. Wer SMS und E-Mail beim Flirt erfolgreich einsetzen möchte, für den hat der Flirtexperte und Buchautor Phillip von Senftleben einige Tipps zusammengestellt: