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Karriere & Gehalt

IT-Gehälter 2008/2009

IT-Spezialisten müssen sich bescheiden

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von Hans Königes (COMPUTERWOCHE-Redakteur)

Projektleiter verdienen bis zu 200.000 Euro

Am besten verdienen Projektleiter, am schlechtesten Web-Entwickler.
Am besten verdienen Projektleiter, am schlechtesten Web-Entwickler.
Am besten verdienen Projektleiter, am schlechtesten Web-Entwickler.

Zu den Spitzenverdienern unter den IT-Fachkräften zählen wie schon in den Vorjahren die IT-Projektleiter. Wer gar hoch komplexe IT-Projekte managt, kann bis zu 200.000 Euro jährlich verdienen. In diesen Vergütungsregionen ist die Luft verständlicherweise sehr dünn. "Derart hohe Gehälter werden in der Regel nur bei schwierigen Projekten mit entsprechender Team- und Budgetverantwortung gezahlt", so Böger. Der Durchschnittsverdienst eines IT-Projektleiters liegt bei rund 66.000 Euro im Jahr - im Vorjahr waren es 64.500 Euro.

Die Einkommen von Web-Experten sind im Vergleich zum vergangenen Jahr durchschnittlich um 4,6 Prozent gestiegen. Auch System- und Netzwerkadministratoren dürfen sich über ein überdurchschnittliches Plus von zwei Prozent freuen.

Stagnation müssen dagegen in diesem Jahr die IT- und SAP-Berater hinnehmen. "Allerdings kann man hier eher von einer Konsolidierung auf hohem Niveau sprechen", stellt Personalmarkt-Chef Böger klar. Nach wie vor gehörten IT- und SAP-Berater neben den Projektleitern zu den Spitzenverdienern der Branche.

Wohl dem, der in einem großen Unternehmen arbeitet, denn dort sind die Verdienstmöglichkeiten besser: IT-Fachkräfte können in Betrieben mit mehr als 1000 Mitarbeitern mit rund 20 Prozent mehr Gehalt rechnen, als im Durchschnitt über alle Firmengrößen gezahlt wird. Dagegen zahlen Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern um rund 13 Prozent niedrigere Gehälter.

Wie Sie mehr Geld bekommen


Foto: Svenja Hofert

Wer verhandelt, verdient mehr. Personalberater wissen, dass Mitarbeiter, die regelmäßig mit dem Vorgesetzten über ihr Gehalt sprechen, zehn bis 50 Prozent mehr verdienen als zurückhaltendere Kollegen. Mit Leistung hat das erst einmal nichts zu tun. Karriereberaterin Svenja Hofert erklärt, wie Sie Ihre Forderungen durchsetzen können.

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