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Karriere & Gehalt

Rund 45.000 offene Stellen

IT-Branche sucht Experten

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In der Telekommunikations- und Computerbranche werden derzeit rund 45.000 Spezialisten gesucht.

Gefragt sind vor allem Software-Entwickler, Projektmanager und Berater, wie aus einer aktuellen Umfrage bei mehr als 1500 Unternehmen hervorgeht, die der Branchenverband BITKOM am Mittwoch in Berlin veröffentlichte. "Die Finanzkrise hatte bis dato offenbar kaum Einfluss auf den Arbeitsmarkt für IT-Experten", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Die Zahl der offenen Stellen liege sogar leicht über Vorjahresniveau. Wie stark sich die Krise mittelfristig auf die Geschäfte auswirken werde, sei derzeit schwer abzusehen.

"Eine abflauende Konjunktur kann den Expertenmangel nur vorübergehend abschwächen, da er strukturelle Ursachen hat", sagte Scheer. Junge Menschen sollten sich bei ihrer Berufswahl daher nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Mangel an Spezialisten bleibe für die Branche ein gravierendes Problem. 46 Prozent der befragten Unternehmen gäben an, dass sie einen Fachkräftemangel spürten. Ein Drittel sage, dass offene Stellen nur schwer zu besetzen seien und ein Viertel habe für freie Stelle gar keinen geeigneten Bewerber finden können.

Von den offenen Stellen entfallen 19.000 auf die Industrie und 26.000 auf die Anwenderbranchen. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten. Dieser Markt wachse in diesem Jahr um rund sechs Prozent. Seit dem Jahr 2000 haben dem Verband zufolge Software-Häuser und IT-Dienstleister rund 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit 518.000 Jobs stellen sie heute den Großteil der insgesamt 829.000 Arbeitsplätze der Branche. (dpa/tc)

(1 Beitrag), 
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Knauser
Der Beitrag ist sicher aus der Feder von der Bitkom gekommen. Immer wieder wird dort dieser Unsinn behauptet aber als Betroffener kann ich sagen, dass wohl nur eierlegende Wollmilchsäue gesucht werden, die weit unter dem Durchschnitt bezahlt werden, aber dafür unbezahlt 20 und mehr Überstunden leisten sollen. Außerdem wird Standortflexibilität als selbstverständlich vorausgesetzt. Wer von Fachkräftemangel schreibt sollte auch die Voraussetzungen für diese Stellen beschreiben. Es gibt jede Menge Fachkräfte, die allerdings nicht immer den Idealvorstellungen entsprechen. Nach wie vor werden Fachkräfte 50+ aus den Firmen hinausgedrängt - warum wird darüber nicht berichtet? zum Beitrag


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