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Karriere & Gehalt

CW-Analyse Bewerbung

Note "mangelhaft" für IT-Firmen

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von Svenja Hofert

Zu wenig Automatisierung

Udo Völke: Die Firmen sind oft nicht bereit, Mitarbeiter aufzubauen und lassen die Stelle lieber unbesetzt.
Udo Völke: Die Firmen sind oft nicht bereit, Mitarbeiter aufzubauen und lassen die Stelle lieber unbesetzt.
Udo Völke: Die Firmen sind oft nicht bereit, Mitarbeiter aufzubauen und lassen die Stelle lieber unbesetzt.

Laut Völke ist auch das elektronische Bewerbungsverfahren in Deutschland noch nicht ausgereift. Anstatt sich um knappe Experten zu bemühen und ihnen im Bewerbungsprozess entgegenzukommen, werde zu viel von ihnen verlangt. Mehr als zehn Minuten seien die Topbewerber selten bereit, in ihre Wechselaktivitäten zu investieren. In unserem Test dauerte es beispielsweise bei SAP und AOL deutlich länger, den Bewerbungsfragebogen auszufüllen. Dennoch lässt sich bei den IT-Unternehmen der Trend zum kurzen Formular, das sich im ersten Schritt auf die Anfrage der wesentlichen Informationen beschränkt, deutlich ablesen. Angenehm überschaubar ist etwa das Formular von Microsoft. Allerdings werden oft nicht die wesentlichen Informationen abgefragt, sondern Überflüssiges wie der Familienstand (AOL, CSC). Effektiver wäre es, sich auf das für die jeweilige Position Relevante zu beschränken.

Übertragungsfehler en masse

Der Glaube, dass die IT-Branche sehr professionell mit ihrem E-Recruiting umgeht, weil sie doch im Besitz des technischen Know-hows ist, wurde durch den Test gründlich zerstört. Die Testbewerbung beim weltweit tätigen IT-Dienstleister Atos Origin schlug an verschiedenen Tagen, von diversen PCs aus abgeschickt, insgesamt sechsmal fehl. Das Formular unserer Testbewerberin wurde nicht übertragen. Bei AOL scheiterte die Übertragung ebenfalls zweimal. Es gab weder einen Fehlerbericht noch eine Übertragungsbestätigung. Auch die anderen Anbieter geizten mit dem wichtigen Hinweis, dass das Formular korrekt übertragen worden sei. Dies ist nicht nur bei unserem Test ein weit verbreitetes Problem: "Bosch hat meine komplette Bewerbung ins Nirwana versenkt. Dahinter steckten für mich über zwei Stunden harte Arbeit beim Ausfüllen. Nach Aussage des Unternehmens wurden durch einen Systemfehler die Attachments gelöscht und ließen sich nicht wieder rekonstruieren", so ein Bewerber.

(2 Beiträge), 
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Hugo
Hallo, ich könnte hier auch viele sicherlich zutreffende Fakten aufführern, will mich aber dem bisherigen Kommentar anschließen mit einer Bemerkung: Die Online-Aktionen der Firmen kann man getrost "in die Tonne treten". Spricht, es ist die Arbeit nicht wert. Ein trostloses Zeugnis für die Unternehmen, die ja nur die Besten wollen, selber am miesesten abschneiden zum Beitrag

tmp
Hallo liebe Mitleser, das ist nicht nur bei IT-Firmen so. Ich denke wohl schon etwas Erfahrungen gesammelt zu haben, mit weit über 300 Bewerbungen. Hierbei ging es ausschließlich um IT-Management-Positionen. Meine Erfahrung ist: 1. Von ca. 50% der Unternehmen hört man garnichts. 2. Absagen kamen bis zu 9 Monate später. 3. Teilweise weiß man in hochgradigen Rekrutierungsunternehmen noch nicht mal wie man einen Link auf die Bewerbungsunterlagen(pdf-Format) anklickt. 4. Einen verbindlichen Prozess zwischen Personalabteilung und Fachabteilung scheint es in der Regel ebenfalls nicht zu geben. 5. Man soll einen Gehaltswunsch äußern, bekommt aber im Vorfeld weder Rahmenbedingungen wie Budget, oder disziplinarische Anzahl der Mitarbeiter mitgeteilt. - Wer auf soetwas einen Gehaltswusch abgibt, ohne die Rahmenbedingungen zu kennen ist sehr naiv, und liegt garantiert daneben. 6. Jeder verfolgt nur krankhaftes Karrieredenken, schneller, höher, weiter mehr... immer weniger IT-Berufe bieten in diesem Segment dauerhafte Qualität, vor allem Lebensqualität. 7. Je größer die Unternehmen, umso größer in der Regel der Rekrutierungsautomatismus. Ein Feld falsch, oder nicht ausgefüllt = Ausschluß aus dem Verfahren. 8. Für Projekte die man noch nicht hat wird fleissig rekrutiert, dann kann es schon sein das Bewerber bis zum Vetragsabschluss mal 3 Monate in der Schleife hängen. Unterm Strich, alles ziemlich krank. Aber so ist die Welt halt :-) Dennoch die Hoffung nicht verlieren, es gibt auch Unternehmen die es Wert sind das man dort arbeitet :-) Beste Grüße vom, Besserwisser zum Beitrag


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