CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Young Professional

Die Lage am Arbeitsmarkt 2010

Abschied vom Traumjob

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Jens Ohle (Geschäftsführer der Access Kelly OCG GmbH)
Seit rund zwei Jahren sind die Aussichten für Berufseinsteiger und Wechselkandidaten eher bescheiden. Dennoch lassen sich auch in schwierigen Zeiten neue Karriereperspektiven entdecken.

Die volkswirtschaftliche Entwicklung zeigt nach oben. Also, alles klar zum Durchstarten auf dem Arbeitsmarkt? Nein, so einfach wird's nicht. Konjunktur und Beschäftigung entwickeln sich weder synchron, noch unterliegen sie den gleichen Gesetzen. Die Arbeitsmarktdaten gelten unter Statistikern als nachlaufende Indikatoren. Hinzu kommt, dass sich eine positive Beschäftigungsdynamik nur entwickeln kann, wenn viele Unternehmen mittelfristig mit Wachstum rechnen. Mit Blick auf diese beiden Punkte gibt es jedoch Anzeichen, dass es sich bei der aktuellen Krise nicht um eine typische Produktions-Nachfrage-Anpassung handelt.

Fotolia, glohs
Fotolia, glohs
Fotolia, glohs
Foto: Fotolia, glohs

Kurzfristig dämpft die Kurzarbeit die Einstellungsneigung deutscher Unternehmen: Es hat sich einiges an Überkapazitäten aufgebaut. Die stark gefallene Produktivität hiesiger Großfirmen zeigt das deutlich. Entweder wird dieser Faktor durch eine Anpassung der Belegschaftsgrößen ausgeglichen - die Bundesagentur für Arbeit geht von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um mehr als 20 Prozent auf über vier Millionen aus - oder durch eine längere Phase, in der viele Unternehmen nur wenig oder gar nicht einstellen. Oder wahrscheinlich durch beides.

Neueinstellungen direkt von den Hochschulen herunter gehen zurück. Eine zwar gemilderte, aber nicht überwundene Unsicherheit über die Chancen auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung führt dazu, dass Unternehmen nur noch von Quartal zu Quartal "planen". Zum Beispiel stellte ein Autounternehmen im Jahr 2008 insgesamt 700 Hochschulabsolventen ein. Letztes Jahr waren es 400, dieses Jahr sollen es 250 werden.

Immerhin hat die sich abzeichnende Stabilisierung dazu geführt, dass frei gewordene Stellen wieder nachbesetzt werden. Für diese Positionen kommen jedoch eher Professionals als berufsunerfahrene Hochschulabsolventen in Betracht.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

JOB & KARRIERE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Täglich Karriere-Tipps... Täglich Karriere-Tipps... gibt Steffen Weissbarth von Exasol noch bis 23. November.
weiter
Der große Gehaltsreport 2011 (Foto: Fotolia, Joachim Wendler) Der große Gehaltsreport 2011 1,8 Prozent mehr Gehalt für Führungskräfte, 2,3 Prozent mehr für Fachkräfte - so lautet ein Ergebnis der Vergütungsstudie von Personalmarkt und CW.
weiter
Die wichtigsten IT-Frauen (Foto: Deutsche Telekom) Die wichtigsten IT-Frauen IT ist reine Männerwirtschaft? Falsch! Wir stellen die wichtigsten IT-Frauen in Deutschland vor.
weiter
Ein Tag im Leben eines Entwicklers (Foto: Friedrich Schanda/Pentasys) Ein Tag im Leben eines Entwicklers Wir haben Günther Reisner vom Münchner Systemhaus Pentasys acht Stunden lang über die Schulter geschaut.
weiter
Die wichtigsten IT-Macher 2011 Die wichtigsten IT-Macher 2011 Hasso Plattner, August-Wilhelm Scheer und René Obermann führen das COMPUTERWOCHE-Ranking der 100 wichtigsten Persönlichkeiten in der deutschen ITK-Bra ...
weiter
MEHR ZUM THEMA JOB & KARRIERE
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps