CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Freiberufler

Architekt der eigenen Karriere

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Anja Dilk (freie Journalistin in Berlin) und Heike Littger
Thomas Heyn, Jack Russel: 'Für die eigene Karriere ist nicht der Arbeitgeber zuständig.'
Thomas Heyn, Jack Russel: 'Für die eigene Karriere ist nicht der Arbeitgeber zuständig.'
Thomas Heyn, Jack Russel: 'Für die eigene Karriere ist nicht der Arbeitgeber zuständig.'

Dennoch machen sich Arbeitnehmer oft nicht klar, wie wichtig die Sorge um die eigene Beschäftigungsfähigkeit geworden ist. Das hat Thomas Heyn beobachtet. Der Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Jack Russel in München, einst Personaler bei Oracle, zog Konsequenzen. Gemeinsam mit der Initiative "Wege zur Selbst GmbH" verlieh sein Unternehmen im September auf der "Zukunft Personal 2006" in Köln erstmals den Employability-Award für berufliche Fitness.


Der Preis ging an die Station & Service AG der Deutschen Bahn, die ihre Mitarbeiter zur präventiven Gesundheitsförderung ermutigte. Heyn: "Employability ist der wichtigste Begriff für die Zukunft der Arbeit. Mitarbeiter müssen gewaltig umdenken und zu Architekten ihrer Karriere werden. Dafür sind sie an erster Stelle selbst verantwortlich, nicht das Unternehmen." Beschäftigte müssten sich ständig fragen: Welche Fähigkeiten brauche ich für den Arbeitsmarkt von Morgen? Wie kann ich mich verbessern? Wer glaube, mit C++ und sehr guten Englischkenntnissen bis zum Rest seiner Tage auszukommen, liege falsch.

Freilich solle der Preis auch Personalern und Führungskräften auf die Sprünge helfen. "Bisher führten sich Personalentwickler allzu oft als Herrscher der Weiterbildung auf, die wissen, was gut für ihre Mitarbeiter ist. Jetzt müssen sie Konzepte entwickeln, um ihre Beschäftigten wachzuküssen", erläutert Heyn. "Personaler sollten ein Klima im Unternehmen schaffen, das den Mitarbeitern signalisiert: Du hast hier einen Job, aber du musst dich beschäftigungsfähig halten - und ich kann dir dabei helfen. Das ist eine neue Rollenverteilung." Auch Führungskräfte müssen umdenken. Das heißt Abschied nehmen von der verbreiteten Gutsherrenart und die Angestellten zum Ausbau ihrer Fähigkeiten ermuntern - unabhängig von den Unternehmensinteressen. Beispiele gibt es bereits: So haben die Deutsche Bank und Fraport Frankfurt einen flexiblen Weiterbildungspakt auf die Beine gestellt. Gemeinsam bilden sie ihre Mitarbeiter fort und tauschen sie bei Bedarf aus.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

JOB & KARRIERE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Täglich Karriere-Tipps... Täglich Karriere-Tipps... gibt Steffen Weissbarth von Exasol noch bis 23. November.
weiter
Der große Gehaltsreport 2011 (Foto: Fotolia, Joachim Wendler) Der große Gehaltsreport 2011 1,8 Prozent mehr Gehalt für Führungskräfte, 2,3 Prozent mehr für Fachkräfte - so lautet ein Ergebnis der Vergütungsstudie von Personalmarkt und CW.
weiter
Die wichtigsten IT-Frauen (Foto: Deutsche Telekom) Die wichtigsten IT-Frauen IT ist reine Männerwirtschaft? Falsch! Wir stellen die wichtigsten IT-Frauen in Deutschland vor.
weiter
Ein Tag im Leben eines Entwicklers (Foto: Friedrich Schanda/Pentasys) Ein Tag im Leben eines Entwicklers Wir haben Günther Reisner vom Münchner Systemhaus Pentasys acht Stunden lang über die Schulter geschaut.
weiter
Die wichtigsten IT-Macher 2011 Die wichtigsten IT-Macher 2011 Hasso Plattner, August-Wilhelm Scheer und René Obermann führen das COMPUTERWOCHE-Ranking der 100 wichtigsten Persönlichkeiten in der deutschen ITK-Bra ...
weiter
MEHR ZUM THEMA JOB & KARRIERE
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps