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Freiberufler

Milliardenmarkt

Personalvermittler verdienen gut an Freiberuflern

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von Hans Königes (COMPUTERWOCHE-Redakteur)
Die Umsätze der Personalvermittlungsagenturen für die IT-Branche sind im Jahresvergleich deutlich gestiegen.

"Große Unternehmen profitieren insbesondere davon, dass die so genannten Staffing-Agenturen für sie den Rekrutierungsaufwand übernehmen und dabei aus einem großen Pool schnell den richtigen Kandidaten identifizieren", sagt Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, die eine Studie über den Freiberuflermarkt erstellte.

Hartmut Lüerßen, Lünendonk: Die Provision für die Personalvermittler beträgt mindestens 20 Prozent des Auftragsvolumens.
Hartmut Lüerßen, Lünendonk: Die Provision für die Personalvermittler beträgt mindestens 20 Prozent des Auftragsvolumens.
Hartmut Lüerßen, Lünendonk: Die Provision für die Personalvermittler beträgt mindestens 20 Prozent des Auftragsvolumens.

2006 waren nach Lünendonk-Schätzungen rund 68.000 freiberufliche IT-Experten in Deutschland aktiv. Insgesamt dürften diese 68.000 freiberuflichen IT-Experten 2006 Aufträge im Wert von 5,8 Milliarden Euro erhalten haben. Dieser Gesamtumsatz der freiberuflichen IT-Experten definiert den Rahmen des Marktsegments für die Staffing-Agenturen.

"Das abgeleitete Marktvolumen für die Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von freiberuflichen IT-Experten in Deutschland betrug im Jahr 2006 etwa 1,1 Milliarden Euro", sagt Lüerßen. Denn nach Abzug der Honorare für die Freiberufler bleibt den Anbietern die Vermittlungsprovision, die markttypisch mindestens 20 Prozent des Auftragsvolumens für die freiberuflichen IT-Experten beträgt.

Führende Anbieter für IT-Personalvermittlung

Rang

Unternehmen

Umsatz 2007 Deutschland in Mio. Euro

Umsatz 2006 Deutschland in Mio. Euro

1

Hays

370

325

2

GFT

170

137,3

3

Allgeier

157

140

4

Gulp

60,6

40,9

5

Reutax

60

28

2007 nahm die Zahl der freiberuflichen IT-Experten auf etwa 70. 000 zu. Der Gesamtumsatz stieg aufgrund von steigender Auslastung sowie tendenziell wachsender Tagessätze um mehr als sieben Prozent auf 6,2 Milliarden Euro, das abgeleitete Marktvolumen mithin auf 1,2 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwarten die Lünendonk-Analysten einen Gesamtumsatz von 6,3 Milliarden Euro bei einer Auslastung auf konstantem Niveau. Das würde einem Marktvolumen von 1,3 Milliarden Euro entsprechen.

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