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Karriere

Frauen sind bei Abschlüssen in Informatik unterrepräsentiert

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Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat bekannt gegeben, dass im Prüfungsjahr 2006 in der Fächergruppe Informatik nur 17 Prozent der erfolgreichen Studienabschlüsse von Frauen stammen. Stark sind sie Universitätsabgängerinnen aber in Mathematik. Positiv ist, dass die Informatik deutliche Zuwächse bei der Zahl erfolgreicher Prüflinge verzeichnen kann.

Insgesamt haben 2006 neun Prozent mehr Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmer als im Vorjahr ihr Studium in Naturwissenschaften abgeschlossen. In absoluten Zahlen: 43 100 Prüflinge bestanden ihre Examina. Deutliche Zuwächse waren in Mathematik (plus 14 Prozent) und Informatik (plus 13 Prozent) zu verzeichnen. In beiden Disziplinen wurden (Mathematik: 5.100/ Informatik: 15.400) neue Höchststände bei der Zahl der erfolgreichen Studienabschlüsse erreicht.

In Mathematik lag der Frauenanteil mit 54 Prozent über dem der Fächergruppe Naturwissenschaften (39 Prozent) und den Abschlüssen insgesamt (50 Prozent). Dagegen waren die Studentinnen im Fach Informatik mit einem Anteil von 17 Prozent an den erfolgreich abgelegten Prüfungen "deutlich unterrepräsentiert", schreibt das Statistische Bundesamt.

In den Ingenieurwissenschaften stieg die Zahl der Studienabschlüsse um vier Prozent auf 40.900. Davon entfielen15.800 erfolgreich absolvierte Prüfungen auf den Maschinenbau (plus acht Prozent) und 8.600 auf die Elektrotechnik (plus vier Prozent). Dagegen setzte sich der Abwärtstrend im Bauingenieurwesen mit einem Rückgang um acht Prozent auf 5.000 erfolgreich beendete Examina fort. Bei den Ingenieurwissenschaften sind Frauen mit einem Anteil von 22 Prozent an den Abschlüssen in der Minderheit.

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 265.700 Prüfungen an deutschen Hochschulen erfolgreich abgelegt und damit der Stand des Vorjahres um fünf Prozent übertroffen. Knapp zehn Prozent der Abschlüsse entfielen auf Bachelor- und Master-Studiengänge. Die Zahl der Bachelorabschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent auf 15.100. Die Zahl der Masterabschlüsse war mit 11.300 um 23 Prozent höher als im Vorjahr. (jm)

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