Wissen Sie, welche Informationen oder Gerüchte über Sie im Internet kursieren? Haben Sie eine Ahnung davon, ob Ihre Online-Reputation gut oder schlecht ist? Die Welt wird immer digitaler, und das Internet macht Personen und Unternehmen transparenter. Allerdings können durch das Web auch unliebsame Informationen verbreitet werden, bis hin zu Diffamierungen. Die Fälle, in denen sich Betroffene über Online-Rufmordkampagnen beklagen, häufen sich. Auch Firmen können in der digitalen Gerüchteküche unter die Räder geraten.
Rezepte gegen Online-Diffamierungen fasst Klaus Eck in seinem Buch "Karrierefalle Internet" (Hanser, 19,90 Euro) zusammen.Umso wichtiger ist es, sich selbst ein Bild von seinem Online-Image zu machen ("Ego-Googeln") und es aktiv mitzugestalten. So zumindest lautet das Plädoyer von Kommunikationsberater Klaus Eck, der gerade sein Buch "Karrierefalle Internet: Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!" veröffentlicht hat (Hanser Verlag, 19,90 Euro). Gezielte Diffamierungen und Lügen im Internet können die Karriere schnell beenden, denn sie lassen sich nicht ohne weiteres aus der Welt schaffen. Und wer sich online dagegen wehrt, verursacht nur noch mehr Wirbel. In seinem Ratgeber präsentiert Eck vielfältige Strategien, sich gegen heimtückische Online-Angriffe bereits im Vorfeld zu wehren. Er zeigt unter anderem, wie sich Social Networks wie Xing, Facebook oder Twitter erfolgreich für das aktive Online-Reputations-Management einsetzen lassen, wie man seinen digitalen Ruf überwacht und was man schließlich tun kann, wenn der Ruf doch einmal ruiniert erscheint.
Hilfreich für die Karriere und für eine positive Darstellung im Internet ist es beispielsweise, sein Profil bei einem Social Network zu hinterlegen. Denn wer in seinem Beruf Karriere machen möchte, kann es sich laut Klaus Eck im Google-Zeitalter kaum leisten, "unsichtbar" zu sein. Erst wenn es gelinge, Erfolge online sichtbar zu machen, profitiere man auch in der Karriereplanung davon. In Deutschland kommt daher kaum einer um ein Profil beim Marktführer Xing herum. Hier können nicht nur das berufliche Profil wie Lebenslauf oder Interessen hinterlegt werden, sondern auch Geschäftskontakte gepflegt werden. Und je nachdem, für wen man sein Profil zur Ansicht freischaltet, lässt sich dadurch auch ersehen, wer wen kennt. Auch diese Funktion kann einer guten Online-Reputation zuträglich sein.
Wie sich Xing als hilfreiches Werkzeug zur Kontaktpflege einsetzen lässt, dazu gibt Kommunikationsberater Eck in seinem Buch folgende Tipps:
In Kürze setzen wir diese Serie mit "So baue ich mein digitales Schutzschild" und "Erfolgreich twittern für eine bessere Reputation" fort.
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