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RFID

Wal-Mart zahlt RFID-Lehrgeld

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von Karin Quack (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Zulieferer beklagen unausgereifte Technik, fehlende Standards und teure Chips. Die Probleme Die Funkfrequenz-Identifikation ist altbekannt, aber im Business-to-Business-Zusammenhang noch unerprobt. Standards sind derzeit Mangelware; nicht jeder Chip kann von jedem Reader gelesen werden. Die Funketiketten sind mit einem Stückpreis von 20 bis 50 Cent noch viel zu teuer für den Masseneinsatz. Flüssige und poröse Oberflächen können einen Teil der Funksignale verschlucken.
Probleme mit Babytüchern: Die RFID-Signale werden von feuchten Stoffen absorbiert.
Probleme mit Babytüchern: Die RFID-Signale werden von feuchten Stoffen absorbiert.
Probleme mit Babytüchern: Die RFID-Signale werden von feuchten Stoffen absorbiert.

Die von Wal-Mart gesetzte Deadline rückt näher, doch bei den Lieferanten des Handelsriesen hält sich die Begeisterung für die Einführung der Radio Frequency Identification (RFID) in Grenzen. Nicht einmal jeder dritte ist in der Lage, bis Ende Januar die Funkfrequenzerkennung in seiner Infrastruktur abzubilden, so Patrick Sweeney, CEO des auf die berührungslose Identifikationstechnik spezialisierten Software- und Dienstleistungsunternehmens Odin Technologies LLC. Die restlichen 70 Prozent beschränkten sich darauf, die RFID-Chips beim Beladen der LKWs auf die Packungen zu kleben - eine Praxis, die im Fachjargon "Slap and Ship" genannt wird.

Für manche Produkte ungeeignet

Wal-Mart hatte schon im Juni 2003 verkündet, dass seine 100 wichtigsten Lieferanten ab Januar 2005 ihre für drei ausgewählte Distributionszentren bestimmten Kisten und Paletten mittels RFID-Etiketten kenntlich machen müssten. Den eigenen Pilotversuch hat das weltgrößte Handelsunternehmen im Mai dieses Jahres gestartet - zusammen mit den Lieferanten Gillette, Hewlett-Packard, Johnson&Johnson, Kimberly-Clark, Kraft Foods, Nestle Purina Petcare, Procter & Gamble sowie Unilever.

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