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Sony kündigt WiFi-Fileserver im Walkman-Format an

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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony hat einen tragbaren Fileserver vorgestellt, der über Wireless LAN mit PCs und PDAs kommunziert. Der "FSV-PG1" arbeitet mit einem Linux-basierenden Betriebssystem und enthält eine 20-GB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format, 17 GB davon stehen für Nutzerdaten zur Verfügung. Das Gerät passt mit Maßen von 83 x 155 x 31 Millimeter locker in eine Hand und wiegt 390 Gramm. Für den Betrieb ist alledings ein Netzteil vonnöten, der interne Akku dient lediglich für Backup-Zwecke.

Der eingebaute Access Point (IEEE 802.11b) kann laut Hersteller bis zu 250 Nutzer gleichzeitig bedienen. Zugriff auf die gespeicherten Dateien ist über FTP, CIFS (Common Internet File System) oder NFS möglich. Über eine als Zubehör erhältliche Ethernet-Cradle kann das Gerät per WLAN zugreifende Clients außerdem mit dem Internet verbinden. Als Sicherheitsfunktionen bietet der FSV-PG1 WEP-Verschlüsselung mit wahlweise 64 oder 128 Bit, gespeicherte Dateien lassen sich per Passwort schützen.

Auf der Net&Com 2003 in Tokio wird das Gerät heute erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es soll Ende März für umgerechnet 585 Dollar auf den japanischen Markt kommen, die Cradle kostet nochmals knapp 60 Dollar. Ob und wann das Gerät auch hierzulande erscheint, ist nicht bekannt. (tc)


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