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Im Fokus: Der weltweite Server-Markt

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Das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner verzeichnete im Vierteljahr April bis Juni 2007 im weltweiten Server-Markt ein Stückzahlenwachstum von 2,7 Prozent, beim Umsatz eine Zunahme von 5,1 Prozent. Bei Betrachtung der einzelnen Anbieter zeigen sich im zweiten Quartal 2007 fast keine Verlierer. Der Markt erreichte in diesen drei Monaten ein Volumen von 13 Milliarden Dollar. Insgesamt verkauften die Anbieter knapp über zwei Millionen Maschinen.

Weltweit konnte IBM in puncto Umsatz die Spitzenstellung vor Hewlett-Packard (HP) und Sun mit einem Marktanteil von 29,8 Prozent behaupten. In Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika (Emea) allerdings liegt HP mit einem Umsatz-Marktanteil von 33,7 Prozent vor IBM und Sun auf dem ersten Platz.

Geht es hingegen um die Zahl ausgelieferter Server, punktet HP sowohl weltweit als auch in Emea als Nummer eins. Global liegt das Unternehmen nach Stückzahlen mit 31,5 Prozent weit vor dem Zweitplatzierten Dell, der immerhin noch auf 22,5 Prozent kommt. Die Lücke zum Dritten, der IBM, ist dann ebenfalls erheblich: 14,3 Prozent Marktanteil weist Big Blue auf. Noch weiter zurück liegt auf Rang vier Sun mit einem Anteil von 4,6 Prozent vor Fujitsu-Siemens, das es auf 2,9 Prozent brachte.

In Emea konnten alle fünf Tophersteller ihre Umsatzanteile steigern. Während Sun allerdings lediglich um 0,9 Prozent wuchs, legten Dell (17,2 Prozent) und HP (12,6 Prozent) spürbar zu. Anders bei der Stückzahlen-Betrachtung. Hier brachen die Marktanteile von IBM (minus 7,9 Prozent) und von Sun (minus zwölf Prozent) recht kräftig ein.

Sowohl nach Umsatz (33,7 Prozent) als auch nach Stückzahlen ist HP in Emea die Nummer eins. Bei der Zahl verkaufter Systeme liegt HP mit 40,5 Prozent weit vor dem Zweiten, Dell (17,9 Prozent), und dem Drittplatzierten IBM (14,8 Prozent).

Gartner rechnet für seine Server-Marktzahlen alle Plattformen zusammen. Hierzu gehören die x86- und x64-basierenden Wintel-Maschinen genauso wie mit Risc-Prozessoren arbeitende Rechner und die herstellereigenen Plattformen. (jm)

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