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E2E Bridge übersetzt Edifact- und Flat-File-Interfaces

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Die Firma E2E Technologies transferiert Schnittstellen für die B-to-B-Kommunikation in UML-Modelle.

Gerade für kleinere und mittelgroße Firmen ist der Aufbau und Unterhalt von unternehmensübergreifenden Geschäftsprozessen mit hohen Kosten verbunden, vor allem wenn es gilt, schlecht dokumentierte Schnittstellen zu Bestandssystemen in einen modellierten Geschäftsprozess zu übernehmen. Hier ist zum Teil erhebliche Programmierarbeit für die Anpassung der Interfaces angesagt. Abhilfe soll die "E2E Bridge" schaffen, deren zum XMI-Standard (XML Metadata Interchange) kompatiblen Werkzeuge eine Möglichkeit bieten, die Metadaten solcher Schnittstellen zu erfassen und in UML-Modelle umzuwandeln. Importfunktionen gibt es beispielsweise für WSDL- und Java-JAR-Dateien, für W3C-Schemata sowie für applikationsspezifische Metadaten und Funktionen wie Idoc- und BAPI-Schnittstellen von SAP. Mit der Umwandlung solcher Schnittstellen sind diese laut E2E redokumentiert und servicefähig.

Automatische Umwandlung

In der jetzt vorgestellten Version 3.7 wurden die Importfähig- keiten von E2E Bridge für die im B-to-B-Bereich nach wie vor beliebte Datenkommunikation via Flat Files und UN/Edifact erweitert. Die Struktur dieser Schnittstellen wandelt das System in UML-Interface-Beschreibungen um, die von Integrationsdiensten weiterverarbeitet werden können.

Eine weitere Neuerung im Update kommt mit der Verschmelzung von Integrationsmustern sowohl für Service-orientierte Architekturen als auch für Event-driven Architectures (SOA und EDA). Der Vorteil von EDA (Event-Handler) gegenüber einer klassischen SOA (Service-Request/Service-Response) liegt laut E2E vor allem darin, dass sich der Ablauf von typischen Geschäftsprozessen viel leichter als eine Verkettung von Ereignissen darstellen lässt, als dies über eine orchestrierte Verknüpfung von Services im Rahmen einer SOA möglich wäre.

Zwei Integrationsmuster

Herkömmliche Integrationsplattformen würden wahlweise SOA- oder EDA-Integrationsmuster bevorzugen, selten jedoch beide Ansätze mischen. E2E Bridge erlaube in Version 3.7 die vollständige Verschmelzung der beiden Integrationsmuster, so dass Entwickler zu jeder Zeit die für eine Geschäftsanforderung am besten geeignete Architekturwahl treffen können. Dazu hat E2E die bislang zur Beschreibung von Integrationsszenarien verwendeten fünf UML-Diagrammtypen erweitert: Nun werden auch Zustandsdiagramme unterstützt, die eine einfache Modellierung von ereignisgesteuerten Mechanismen erlauben. Bislang hätte man dafür auf Aktivitätsdiagramme zurückgreifen müssen, was jedoch eine äußerst komplexe Angelegenheit war. (ue)

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