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Data Warehouse aus der Box

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IBMs vorkonfigurierte Pakete aus Hard-und Software richten sich auch an den Mittelstand.

Unter der Bezeichnung "Dynamic Warehousing" will die IBM künftig ihre Produkte und Dienstleistungen für die Datenintegration und -auswertung vermarkten. Bereits zuvor hatte das Unternehmen unter dem Slogan "Information on Demand", mit der Präsentation des "Information Servers" sowie neuen Angeboten für den Aufbau Service-orientierter Architekturen (SOAs) seine Ambitionen unterstrichen. Mit der neuerlichen Formulierung ihrer Produkt- und Servicestrategie betont IBM nun die Rolle der Datenbank "DB2" als zentralen Baustein für die Informationsverwaltung und Data Warehousing. Diese ist seit kurzem auch in einer speziellen "DB2 Data Warehouse Edition" in den Varianten "Starter", "Intermediate" und "Advanced" verfügbar. Bisher gab es nur eine Basis- und eine Enterprise-Version. Ferner sind jetzt zusätzliche Branchenmodelle und Dienstleistungen für den schnelleren Aufbau von Data-Warehous-Systemen erhältlich. Sie richten sich an Kunden aus dem Gesundheitswesen und an Versicherer.

Parallel dazu verändert IBM sein Angebot an "Appliances" für Data Warehousing. Diese umfassen vorkonfigurierte Software, Speichertechnik sowie Hardware und sollen Großunternehmen einen schnelleren und einfacheren Aufbau umfangreicher Data-Warehouse-Systeme ermöglichen. Künftig werden nun die Appliances nicht mehr als "Balanced Configuration Unit" (BCU) vermarktet, sondern als "Balanced Warehouse". Zudem soll ein größerer Benutzerkreis angesprochen werden: von Data Marts für Abteilungen und den Mittelstand bis hin zum Enterprise Data Warehouse.

C-Klasse für Einsteiger

Kunden können künftig je nach Anforderungen zwischen den Appliance-Klassen C, D, E wählen. Speziell an den Mittelstand und kleine Firmen richtet sich etwa die C-Klasse-Appliance, die Ende des Monats auf den Markt kommt. Sie umfasst die genannte DB2 Data Warehouse Starter Edition sowie zusätzlich den "Novel Suse Linux Enterprise Server" und den Berichts-Server "Business Objects Crystal Reports". Wachsen die Lösungen mit der Zeit, soll ein Umstieg von der C- auf auf die leistungsfähigere D-Klasse der Appliances möglich sein. Ferner ist geplant, die Starter- und Intermediate-Editionen der DB2 Data Warehouse Edition im Paket mit der C-Klasse-Appliance zu vermarkten. Rund 30 Vertriebspartner wollen laut IBM diese Strategie umsetzen helfen. (as)

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