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Von der Batchverarbeitung zum multifunktionalen Arbeitsplatz

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Schon vor mehr als 40 Jahren bestand der Wunsch großer Unternehmen, die aufwendige Büroarbeit mit Hilfe neuer Technologien zu rationalisieren. In den 30er Jahren entwickelte man Hollerithmaschinen, so begann die Ära der Datenverarbeitung.

Datenverarbeitungsanlagen mit einem Speicher und hunderten von Röhren, Rechner mit Transistoren, Prozeßrechner in Elsi-Technik (extra large scale integration) waren weitere Meilensteine zu unserer heutigen Technologie.

Vor etwa zehn Jahren erkannte man die Notwendigkeit der Online-Verarbeitung, verteilter Intelligenz und EDV am Arbeitsplatz. Zur Realisierung dieser allgemeinen Wunschziele in der EDV gehörten Ein-/Ausgabe-Terminals, Subsysteme und selbständige Kleinrechner. Eine Konsequenz daraus war die Zunahme der Kompatibilität und Abnahme der Transparenz. Das Konzept bestand aus integrierten Online-Systemen mit Ablaufsteuerung und eine Veränderung des Programm-Designs. Die Forderungen an die EDV waren vielfältig. Leichte Handhabung, Übersichtlichkeit, Flexibilität und Modularität; weiterhin Ablaufsicherheit, Wartungsfreundlichkeit sowie Durchführung von Standardaktivitäten, zudem noch Schnittstellenanpassungen und Unabhängigkeit der Programme von OC- und DB-Monitoren sind einige Punkte auf der Liste.

Zu diesem Zeitpunkt wurde als neuer Informationsträger und Helfer für die Entscheidungsfindung die Fachzeitschrift "COMPUTER-WOCHE" geboren.

Es begann das Zeitalter der Dialog-Verarbeitung mit Hilfe von Terminalnetzen.

Bereits im Jahre 1979 wurde durch die 2. Eurodatastudie der europäischen Postverwaltungen von 14 Beratungsunternehmungen - Aufwand rund 50 Mann-Jahre, Ziel: "Bedarfentwicklung der Daten- und Telekommunikation in West-Europa bis 1987", festgestellt, daß eine Steigerung der installierten Terminals bis 1987 um den Faktor 6,3 zu erwarten wäre.

Die Entwicklung, Bedarfsermittlungen und Marktuntersuchungen ergaben die Aussage, daß etwa 1990 hinter jedem Bürofenster ein Terminal stehen wird.

Bereits 1980 erkannte man die Notwendigkeit der Integration von Kommunikationsdiensten wie elektrönische Vermittlung, digitale Übertragungsverfahren, Satelliten- und Glasfasertechnik.

Die COMPUTERWOCHE zeigte in ihrer Ausgabe von 21. August 1980 den Computer-Terminalbestand pro 100 Arbeitsplätze in einer Grafik, in der Versicherungen mit 18, Banken mit 14,5 sowie Industrie mit 10, Handel und Dienstleistungen mit 7, desweiteren öffentliche Verwaltungen, Behörden mit 4 dargestellt wurden.

Heute stehen wir an der Schwelle der Weiterentwicklung zur komplexen Informationsverarbeitung am Arbeitsplatz, die sich zusammensetzt aus Datenverarbeitung, Bilder und Zeichnungen sowie Sprache, Daten, Texte und der Vernetzung aller Informationsmedien.

Um geschlossene Local-DDP-Netze (LAN = Local Area Network) und offene Remote-Netze (Datex-Dienste etc.) zu verwirklichen, ist eine schnelle und umfassende Bereitstellung von Computer-Netzwerk-Zubehör dringend notwendig.

Multikompatible - adressierbare - Rangierverteilersysteme, Modemschränke, Koaxial Datenmultiplexer, rnultikompatible Glasfaser-Multiplexer, Inhouse-Modems, Kabel, Steckverbindungen und Steckdosen sowie Umschaltsysteme und Inställationswerkzeuge stellen Hilfsmittel zur Realisierung der zukünftigen Informationsverarbeitung dar.

Diese technologische Entwicklung beinhaltet aber nicht nur Hard- und Software, sondern schafft neue Berufsbilder und somit auch neue interessante Arbeitsplätze. Meine These: Die Verknüpfung von Technologie und Ergonomie bringt dem Menschen eine humane Arbeitswelt.

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