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Bauer vorsichtig optimistisch

Infineon hält sich bei Zukäufen und Dividende zurück

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Der wieder auferstandene Halbleiter-Konzern Infineon will sein Geld erstmal zusammenhalten.
Infineon-Chef Peter Bauer
Infineon-Chef Peter Bauer
Infineon-Chef Peter Bauer
Foto: Infineon

"Momentan ist nichts geplant", sagte Konzernchef Peter Bauer dem "Handelsblatt" zu Spekulationen über mögliche Zukäufe. "Für gute Investitionen gäbe es natürlich Geld", ergänzte Finanzchef Marco Schröter. "Dennoch sollten wir die nächsten zwei, drei Quartale abwarten, bis wir genauer wissen, wohin die Reise geht." Kurzfristig könnte Infineon 200 Millionen Euro locker machen.

Auch beim Thema Dividende hält sich der Vorstand erstmal zurück. "Es war nicht unsere Absicht, eine Dividende konkret in Aussicht zu stellen", kommentierte Bauer jüngste Äußerungen. Infineon war vor einigen Monaten noch als Pleitekandidat gehandelt worden, schaffte dank eines Spartenverkaufs, einer gelungenen Kapitalerhöhung und des wieder angesprungen Geschäfts aber die Wende.

Bauer prophezeit gute Jahre

"Ich glaube, drei bis vier positive Jahre in der Halbleiterbranche liegen vor uns", sagte Bauer. Er skizzierte drei Trends: "Die Auftragsfertiger werden an Bedeutung gewinnen, die Unternehmen unserer Branche werden sich stärker spezialisieren und in einzelnen Feldern versuchen, eine kritische Masse zu erreichen."

Eine Verlagerung der heimischen Werke nach Asien schloss der Infineon-Chef vorerst aus. "Wir bräuchten mehrere Jahre und das bedeutete einen enormen finanziellen Aufwand", sagte Bauer. "Aber klar ist auch: Für keine Fabrik gibt es auf ewig eine Bestandsgarantie." (dpa/tc)

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