| Das Samsung R560-Aura P8700 Diego im Test | |
| Testergebnisse und Technische Daten |
Das im Samsung verbaute R560-Laufwerk spielt Blu-Ray-Movies zuverlässig ab und kann sämtliche DVD-Formate beschreiben. Leider hinkt das verbaute Display den Fähigkeiten des Laufwerks deutlich hinterher. So bietet der 15,4 Zoll Bildschirm des Samsung R560-Aura P8700 Diego leider keine Full-HD-Auflösung und kann darüber hinaus auch nicht mit 16:9 aufwarten. Könnte man diese Punkte noch verschmerzen, stören die geringe Helligkeit und die Farbbrillanz den Filmgenuss doch merklich. So liegt die Leuchtdichte des spiegelnden Bildschirms leider nur bei 176 cd/m2. Dies reicht für fast alle gängigen Anwendungen aus, nur beim Filmgenuss muss man deutliche Abstriche in Kauf nehmen.
Dafür ist das Samsung R560 schnell - und zwar bei Standardprogrammen und Spielen. Im Leistungs-Test Sysmark 2007 erreichte das Notebook sehr gute 132 Punkte - dank der flotten Intel-CPU Core 2 Duo P8700 mit 2,53 GHz: Nur Laptops mit Vierkern-Prozessor sind derzeit schneller. Im Spiele-Test 3D Mark 06 kam die Grafikkarte Nvidia Geforce 9600M GT auf 5794 Punkte: Ihre Rechenkraft genügt selbst in der maximalen Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten für DirectX9-Spiele.
Auch unterwegs schlägt sich das R560 hervorragend: Samsung baut standardmäßig einen sehr großen 9-Zellen-Akku mit 83 Wattstunden ein. Damit hält das Notebook über 4,5 Stunden im Akkubetrieb durch - sehr gut. Bei der Blu-Ray-Wiedergabe sind knapp 2,5 Stunden drin. Mit einem Gewicht von 2,82 Kilogramm ist das R560 aber in der 15,4-Zoll-Klasse kein Leichtgewicht.
In unserem Testgerät saß eine Festplatte mit 320 GB. Laut Samsung wird das R560-Aura P8700 Diego aber standardmäßig mit einer 500-GB-Platte verkauft - so gehört es sich für diese Preisklasse. Fürs Netzwerk bringt das Notebook alles mit: Gigabit-Tempo fürs Kabel-LAN, Draft-N-Modul fürs WLAN sowie Bluetooth. Weniger überzeugte uns das Schnittstellen-Angebot: Das R560 bietet nur drei USB-Ports, e-SATA und Firewire fehlen. Über den HDMI-Anschluss lässt sich das Notebook immerhin als Blu-Ray-Spieler für ein LCD-TV verwenden. Eine Fernbedienung legt Samsung dem Multimedia-Notebook nicht bei.
Als Arbeits-Notebook ist das R560 nicht gedacht - und dafür ist es auch nicht recht geeignet: Die Tastatur federte beim Tippen links sehr deutlich, deshalb vermissten wir besonders dort einen klaren Tastenanschlag. Etwas besser kamen die Tester mit dem präzisen Touchpad zurecht.
Eigentlich will das Samsung R560-Aura P8700 Diego als Blu-Ray-Notebook punkten. Das gelingt aufgrund des mittelmäßigen Displays nicht so recht. Dafür überzeugte es mit hohem Rechentempo und üppiger Akkulaufzeit.
Trotz des größeren 18,4-Zoll-Displays ist das Acer Aspire 8930G günstiger - bietet aber auch weniger Rechenleistung. Für Blu-Ray- oder Spiele sind ohnehin Notebooks mit einem Display ab 16 Zoll geeigneter.
Samsung R560 Aura P8600 Digano: Mit Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz)
Samsung R560 Aura P9500 Dakota: Mit Core 2 Duo P9500 (2,53 GHz)
Samsung R560 Aura P8600 Dilis: Mit Core 2 Duo P8600 (2,4 GHz), 3 GB RAM, DVD-Brenner