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Sachsen will Qimonda nicht um jeden Preis retten

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Das Bundesland Sachsen will den schwer angeschlagenen Speicherchip-Hersteller Qimonda nicht um jeden Preis retten.

"In erster Linie muss das Unternehmen seiner Verantwortung selbst gerecht werden", sagte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Erst dann könne man darüber reden, ob überhaupt und in welchem Umfang staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden könnten. Der Einstieg eines finanzkräftigen Investors bei Qimonda ist seiner Meinung nach die beste Lösung.

Die Infineon-Tochter hatte am Montag die Vorlage ihrer Bilanz von Anfang auf Mitte Dezember verschoben. Bis dahin hofft Qimonda, einen finanzstarken Investor zu präsentieren und sich so vor dem drohenden Aus zu retten. Sollte dies aber nicht klappen und auch keine Staatshilfe fließen, könnte Qimonda nach eigener Einschätzung bis März in die Insolvenz rutschen.

In Unternehmenskreisen werde damit aber gerechnet, dass eine Einigung mit einem Investor bereits innerhalb von 14 Tagen erzielt werden könnte, berichtet die "Börsen-Zeitung". Als Interessent gilt der US-Konkurrent Micron Technology. Qimonda schreibt seit mehreren Quartalen rote Zahlen. (dpa/tc)

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