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Notebook & PC

Ultra Mobile PCs

Notebook-Minis kommen groß raus

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von Martin Bayer (COMPUTERWOCHE-Redakteur)

Hype um die Mini-Rechner

Die Hersteller setzen große Hoffnungen in die neue Geräteklasse. Längst bewegen sich die Absatzprognosen im zweistelligen Millionenbereich. Ob die Pläne der Anbieter aufgehen, muss sich allerdings noch zeigen. Im vergangenen Jahr wurde Asus von der starken Nachfrage nach dem Eee PC völlig überrollt und geriet schnell in Lieferschwierigkeiten. Dazu kam ein Brand im Werk eines Zulieferers, was die Fertigung von Akkus für die Mini-Notebooks verzögerte. Die nächsten Engpässe sind bereits abzusehen. So räumte Intels Konzern-Vize Sean Maloney ein, der Chiphersteller sei von der starken Nachfrage nach seinem Atom-Chip überrascht worden und habe mehr Bestellungen erhalten als erwartet. Eine Verknappung sei jedoch nicht zu erwarten, wiegelt Henning Eid, Business Development Manager von Intel, ab. Derzeit bespreche der Chiphersteller mit seinen Kunden, wie die Nachfrage im Einzelnen befriedigt werden könne. Acer-Manager Engel sieht die eigenen Prognosen durch mögliche Lieferprobleme bei Intel nicht gefährdet: "Wir haben frühzeitig Verträge abgeschlossen, die die Versorgung mit Atom-Chips sicherstellen."

Auch die steigenden Fertigungskosten könnten den Herstellern einen Strich durch die Rechnung machen. Die großen Auftragsfertiger Compal, Quanta und Wisprom haben angekündigt, ihre Preise zu erhöhen. Schuld daran seien die steigenden Rohstoffkosten sowie die höheren Löhne, hieß es aus Fernost. In den vergangenen Jahren hatten die Konsolidierung unter den Notebook-Anbietern sowie der härter werdende Preiskampf die Margen der Fertiger immer mehr zusammenschmelzen lassen. Doch nun scheint offenbar eine Schmerzgrenze erreicht. Ob es den großen Anbietern wie HP, Dell und Acer gelingt, den Druck auf ihre Fertigungspartner aufrechtzuerhalten, und inwieweit sich die steigenden Herstellungskosten auf die Verbraucherpreise auswirken werden, ist noch nicht abzusehen.

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