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Sharkoon Flexi-Drive S2S

Flash-Festplatte im Eigenbau

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von Panagiotis Kolokythas (Redakteur bei der CW-Schwesterzeitschrift PC-Welt)
Flash-Speicher sind auf dem Vormarsch. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Anwender aber noch recht tief in die Tasche greifen, wenn sie diese Speichertechnologie nutzen wollen. Der Hersteller Skarkoon hat eine Lösung parat: Eine Flash-Festplatte für den Eigenbau.

Der neueste Streich von Sharkoon, das "Flexi-Drive S2S", kommt für 78,99 Euro in den Handel. Dafür erhalten Sie einen SSD-Adapter im 2,5-Zoll-SATA-Format. Die SDHC-Speicherkarten müssen Sie selbst nachrüsten und können so eine Festplatte ganz nach Ihrer Wahl zusammenstellen.

Sharkoons Flash-Festplatte ist ein SSD-Adapter im 2,5-Zoll-SATA-Format.
Sharkoons Flash-Festplatte ist ein SSD-Adapter im 2,5-Zoll-SATA-Format.
Sharkoons Flash-Festplatte ist ein SSD-Adapter im 2,5-Zoll-SATA-Format.

Bis zu sechs SDHC-Speicherkarten passen in das 2,5-Zoll-Gehäuse. Von diesen fasst eine bis zu 32 GB. So kann eine Flash-Festplatte mit 192 GB Speicherplatz zusammengestellt werden. Die im Gehäuse an den vorgesehenen Slots eingesetzten Speicherkarten arbeiten im Raid-0-Verbund zusammen. Laut Sharkoon ist es damit egal, von welchem Hersteller die Speicherkarten kommen und welcher Chiptyp (SLC oder MLC) zum Einsatz kommt. Lediglich die Kapazität aller verwendeten SDHC-Speicherkarten sollte identisch sein, damit die Performance stimmt.

Apropos Performance: Diese hängt natürlich von den verwendeten SDHC-Speicherkarten ab. Sharkoon selbst hat die Transferraten mit HDTune beim Einsatz von sechs 8-GB-SDHC-Speicherkarten der Klasse 6 gemessen und ermittelte dabei eine Leserate von 140 MB/s und eine Schreibrate von 115 MB/s.

Und was den Preis für die selbst gebaute Flash-Festplatte angeht, lohnt ein Blick in den PC-WELT Preisvergleich: SDHC-Speicherkarten der Klasse 6 mit 8 GB kosten um die 15 Euro. Wer also eine Flash-Festplatte mit 6 x 8 GB, also 48 GB basteln möchte, zahlt 90 Euro für die Speicherkarten und 79 Euro für das "Flexi-Drive S2". Insgesamt also 169 Euro.

Dieser Beitrag stammt von der COMPUTERWOCHE-Schwesterpublikation pcwelt.de.

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