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Midrange-Speicher NSC55

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von Christoph Lange
Der "Tagmastore Network Storage Controller NSC55" kann Speichersysteme unterschiedlicher Hersteller zentral verwalten. Dabei bietet das Midrange-System Storage-Management-Funktionen wie das Highend.

Vor gut einem Jahr hatte Hitachi Data Systems (HDS) mit dem NSC55 ein Speichersystem vorgestellt, das dieselben Funktionen bietet wie die Highend-Lösung "Universal Storage Platform" (USP), aber zu einem wesentlich günstigeren Preis erhältlich ist. Hauptunterschied ist die geringere maximale Plattenkapazität, die sich pro Speichersystem verwalten lässt. NSC55 kann rund 70 TB interne und bis zu 16 PB (PB = Petabyte) externe Plattenkapazität zentral managen. USP-Systeme dagegen lassen sich auf bis zu 332 TB internes und 32 PB externes Speichervolumen ausbauen.

Für gemischte Umgebungen

Der Systemverwalter kann ein NSC55-System in mehrere Partitionen aufteilen und diesen die gewünschte Cache-Größe und die Host-Ports fest zuweisen.
Der Systemverwalter kann ein NSC55-System in mehrere Partitionen aufteilen und diesen die gewünschte Cache-Größe und die Host-Ports fest zuweisen.
Der Systemverwalter kann ein NSC55-System in mehrere Partitionen aufteilen und diesen die gewünschte Cache-Größe und die Host-Ports fest zuweisen.

Beide Lösungen verwenden denselben Mikrocode und sind durch eine integrierte Virtualisierungslösung in der Lage, unterschiedliche Speichersysteme von HDS und anderen Herstellern wie EMC, HP oder IBM zu einem gemeinsamen Storage-Pool zusammenzufassen und zentral zu verwalten. Dadurch lassen sich Funktionen wie zum Beispiel die Datenreplikation oder mehrstufige Speicherlandschaften (Tiered Storage) auch zwischen Speichersystemen verschiedener Hersteller nutzen.

Seit dem Sommer 2006 bietet HDS den NSC55 auch als Diskless-Version an, die für weniger als 100 000 Euro erhältlich ist. Im Computerwoche-Test musste das NSC55-System unter anderem zeigen, ob es tatsächlich in der Lage ist, Speichersysteme von verschiedenen Herstellern in einen gemeinsamen Storage-Pool zu integrieren und über eine zentrale Konsole zu verwalten. Hierfür wurden ein "AMS1000"-Midrange-System (Advanced Modular Storage) von HDS und eine "EMC Symmetrix" über ein FC-SAN (Fibre Channel Storage Area Network) an den NSC55 angebunden. Als Host kam ein Windows-2003-Server zum Einsatz, der mit demselben "Sphereon 4500"-FC-Switch von McData verbunden wurde wie die drei Speichersysteme (siehe Kasten "So wurde getestet"). Für den NSC55 ist zudem ein iSCSI-Modul und ein NAS-Blade erhältlich, das den Zugriff auf die vom NSC55 verwalteten Speicherkapazitäten über File-Sharing-Protokolle wie CIFS und NFS ermöglicht.

Die Administration des NSC55 erfolgt mit dem "Storage Navigator", der auf einem ins System integrierten 1U-Web-Server läuft. Zusätzlich steht ein Command Control Interface zur Verfügung. Der Storage Navigator kann immer nur ein NSC55-System verwalten. Mit dem optionalen Hi-Command Device Manager dagegen lassen sich Speicherumgebungen mit unterschiedlichen HDS-Systemen zentral überwachen und administrieren.

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