CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Data Center & Server

Hitzefrei in den Server-Räumen!

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
Immer mehr Rechenpower benötigt immer weniger Platz. Viele Anwender stellen sich neue Racks in die Server-Räume, bekommen aber mit der Abwärme der Rechner ein Problem. Doch es gibt Lösungen.

Kürzlich gab es einen TV-Werbespot von IBM, in dem ein Server verloren in einem Rechenzentrum stand. Die Konkurrenz spottet darüber: Die anderen Server hätten entfernt werden müssen, weil IBM Hitzeprobleme bekommen habe. Doch auch die Wettbewerber haben ihre Not. Um ein 46 Höheneinheiten hohes Rack voller "BX600"-Blades von Fujitsu-Siemens Computers zu kühlen, blasen die Lüfter pro Stunde 4738 Kubikmeter Luft durch das Regal. Klaus Fiege, Product Manager für "Primergy"-Rack-Server bei (FSC), gesteht: "Da kann man sich locker noch in zwei Meter Abstand die Haare trocknen."

Hier lesen Sie ...

  • wie schnell mit der Leistung der Rack-Server ihre Wärmeabgabe gestiegen ist;

  • welche Luftmengen zu ihrer Kühlung bewegt werden müssen;

  • welche Kardinalfehler bei der Klimatisierung gemacht werden;

  • wie sich mit einfachen und kostengünstigen Mitteln die Hitzeproblematik entschärfen lässt.

Erfahrungswerte sind überholt

DV-Spezialisten müssen einige thermische Gesetze beachten, um eine Überhitzung der Server zu verhindern. Quelle: Fujitsu-Siemens)
DV-Spezialisten müssen einige thermische Gesetze beachten, um eine Überhitzung der Server zu verhindern. Quelle: Fujitsu-Siemens)
DV-Spezialisten müssen einige thermische Gesetze beachten, um eine Überhitzung der Server zu verhindern. Quelle: Fujitsu-Siemens)

Server waren immer heiße Kisten. Zu Mainframe-Zeiten war Wasserkühlung gang und gäbe. Bei den ihnen folgenden Risc-Unix-Maschinen ließ sich das Wärmeproblem mit Luftkühlung lösen. Grob rechnete man in den 90er Jahren mit 500 bis 800 Watt Wärmeentwicklung pro Quadratmeter. Nur in Hochleistungsrechenzentren wurde mit 1200 Watt pro Quadratmeter kalkuliert. Doch dann kamen die flachen "Pizzabox"-Rack-Server mit Intel-Prozessoren in Mode. Jetzt halten hochkompakte Blade-Server in den Rechnerräumen Einzug. Und mit den Racks kam die Hitze.

Der Intel-Prozessor 80486 hatte noch eine Verlustleistung von 6,5 Watt. Mit dem Pentium Pro stieg die Wärmeabgabe in den 40-Watt-Bereich. Die einfache Xeon-CPU bringt es auf bis zu 70 Watt und der 64-Bit-Xeon "Nocona" auf 111 Watt. Etwas weniger heiß sind die Prozessoren von AMD. Der Standard-Opteron kommt auf 95 Watt.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

DATA CENTER: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Stromsparende Highend-Server (Foto: zentilia / Fotolia) Stromsparende Highend-Server Geht es um den Stromverbrauch, scheint sich alles um Intels x86-Architektur zu drehen. Doch es gibt Alternativen.
weiter
Data Center Trends 2012 (Foto: Spectral-Design / Fotolia) Data Center Trends 2012 Lesen Sie, welche RZ-Trends das Jahr 2012 prägen werden.
weiter
Rittal und Siemens setzen auf die Schiene (Foto: Rittal) Rittal und Siemens setzen auf die Schiene Der RZ-Spezialist Rittal hat auf der CeBIT eine Energieverteilung über Schienen vorgestellt.
weiter
Wie Pioniere das RZ kühlen (Foto: Green Revolution Cooling) Wie Pioniere das RZ kühlen Das Data Center der Zukunft darf keine Energie mehr für Kühlung und Klimatisierung verschwenden. Pioniere testen neue Konzepte und Techniken.
weiter
Die fünf schlimmsten Admin-Typen (Foto: Getty Images) Die fünf schlimmsten Admin-Typen Lesen Sie, vor welchen Admin-Typen Sie sich besser hüten sollten.
weiter
MEHR ZUM THEMA DATA CENTER & SERVER
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps