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Kühlung und Abwärme

IBM kühlt Supercomputer mit heißem Wasser

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Energieverbrauch sinkt um 40 Prozent

Aquasar verbindet mehrere Vorteile: Da das System keine energieintensive Kältemaschinen benötigt, sinkt der Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen luftgekühlten Systemen um bis zu 40 Prozent. Durch direkte Abwärmenutzung gewinnt man zudem wertvolle Wärmeenergie zurück, die sich vielfältig verwenden lässt. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen reduziert sich dadurch die CO2-Bilanz um bis zu 85 Prozent. Ausgehend von einem durchschnittlichen Betrieb des Systems würde dies einer CO2-Reduzierung von etwa 30 Tonnen pro Jahr entsprechen.

Das IBM-Team für den Aquasar-Rechner (von links nach rechts): Thomas Brunschwiler, Ingmar Meijer und Bruno Michel.
Das IBM-Team für den Aquasar-Rechner (von links nach rechts): Thomas Brunschwiler, Ingmar Meijer und Bruno Michel.
Das IBM-Team für den Aquasar-Rechner (von links nach rechts): Thomas Brunschwiler, Ingmar Meijer und Bruno Michel.
Foto: IBM

Inspiriert wurde das Forschungsteam bei der Entwicklung des Kühlkreislaufs durch die Natur. Die Wissenschaftler testen Systeme, die den hochoptimierten, menschlichen Blutkreislauf nachahmen. Im Körper sorgt ein Netzwerk von Gefässen und Kapillaren dafür, dass Wärme und Energie mit der grösstmöglichen Effizienz in jeden Teil unseres Körpers transportiert werden. Die Kühlung von Aquasar ist nach den gleichen Prinzipien aufgebaut. Die etwa zwei Quadratzentimeter großen Mikrokanal-Wasserkühler verfügen über viele hundert kleine Kapillaren.

Aquasar im Einsatz

An der ETH Zürich wird aber nicht nur überprüft, ob die neue Wasserkühlung funktioniert und wie viel thermische Energie dabei zu gewinnen ist, sondern auch, wie leistungsfähig Aquasar ist. Das "Computational Science and Engineering"-Labor des Lehrstuhls für Computerwissenschaften der ETH Zürich verwendet Aquasar für komplexe Strömungssimulationen. Wissenschaftler dieses Labors optimieren in Zusammenarbeit mit dem IBM Forschungszentrum und anderen Partnerinstitutionen auch die Effizienz, mit der die Algorithmen berechnet werden. (jm)

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