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Stiftung Warentest

Stromkostenmessgeräte: Nur ein einziges bekommt Note gut

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Zu wissen, welche Geräte im Haushalt wie viel Strom verbrauchen, wäre gut. Hierfür geeignete Messgeräte gibt es genug. Doch nicht alle sind empfehlenswert.

Die "Stiftung Warentest" hat in ihrem Juni-Heft sieben Stromkostenmessgeräte unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Lediglich ein einziges Gerät konnte im Test überzeugen.

Bei den Testern von Stiftung Warentest konnte lediglich das "Conrad/Voltcraft Energy Monitor 3000" überzeugen.
Bei den Testern von Stiftung Warentest konnte lediglich das "Conrad/Voltcraft Energy Monitor 3000" überzeugen.
Bei den Testern von Stiftung Warentest konnte lediglich das "Conrad/Voltcraft Energy Monitor 3000" überzeugen.
Foto: Conrad

Das 39,80 Euro teure "Conrad/Voltcraft Energy Monitor 3000" besitzt eine sehr hohe Messgenauigkeit. Außerdem ist es besonders gut im Aufspüren von so genannten Standby-Verlusten. Gemeint ist hiermit, wie viel Energie Geräte in Privathaushalten auch dann verbrauchen, wenn sie nicht in Aktion, sondern nur in Betriebsbereitschaft sind.

Außerdem lassen sich mit dem Conrad-Gerät Prognosen über die Stromkosten anstellen und darüber, welche Geräte wie viel dieser Kosten verursachen werden. Die Warentest-Prüfer bemängeln beim Testsieger lediglich, dass die diversen Einstelloptionen den technisch nicht sonderlich versierten Nutzer überfordern könnten.

Sicherheit ist mangelhaft

Von Conrad stammt allerdings auch das Modell "Basetech". Dieses wie das Modell "No-Energy NZR SEM 16" der Nordwestdeutsche Zählerrevision aus Bad Laer erhielten die Note "mangelhaft" wegen sicherheitstechnischer Bedenken der Prüfer. O-Ton Stiftung Warentest: "Leitungen im Inneren … werden unter der von der Prüfnorm geforderten Höchstlast so heiß, dass sich das Gehäuse verformen kann". Beide Geräte besitzen dabei eine gute bis sehr gute Messgenauigkeit.

Patzer bei der Messgenauigkeit

Anders sieht es bei den vier restlichen Testkandidaten aus. Sowohl das "Heitronic"-, als auch das "Aldi(Nord)"-, das "Revolt NC-1084"- und das "Westfalia Wetekom PM-30"-Energiekostenmessgerät sind in Sachen Messgenauigkeit nicht überzeugend. "Die Abweichungen der gemessenen Werte vom wirklichen Stromverbrauch sind oft groß", heißt es im Testbericht. Das Aldi- und das Westfalia-Gerät wurden beim Kriterium "Messgenauigkeit Standby-Leistungen" wegen der großen Messungenauigkeiten sogar mit "mangelhaft" beurteilt.

Der vollständige Test ist im Juni-Heft 2009 abgedruckt. Gegen eine Gebühr von zwei Euro kann man den Bericht hier auch herunterladen.

Tipp vom Experten: Leihen - nicht kaufen

Die Tester von Stiftung Warentest geben Konsumenten, die sich eine Bilanz ihres Energieverbrauchs im Haushalt verschaffen wollen, noch einen guten Tipp: Verbraucherzentralen, Baumärkte und Stromversorger verleihen Strommessgeräte oft auch kostenlos gegen Zahlung einer Kaution für eine Woche. (jm)

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