CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Data Center & Server

Cloud Computing und Supercomputer

"Die Clouds sind nicht interoperabel"

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken

Risiken in der Cloud

CW: Von welchen Cloud-Angeboten würden Sie heute noch abraten?

Kranzlmüller: Solange die oben genannten Herausforderungen nicht gemeistert sind, ist Cloud Computing nur unter Einschränkungen zum Beispiel im privaten oder nicht sicherheitskritischen Bereich für entsprechende Anwendungen einsetzbar. Es ist aber zu erwarten, dass einige der heutigen Probleme in naher Zukunft gelöst werden, wodurch die Cloud für weitere Nutzergruppen relevant werden könnte.

CW: Anbieter wie IBM propagieren das Konzept der privaten Clouds, also IT-Pools im eigenen Unternehmen. Warum sollten Organisationen eine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen, wenn sie IT-Services auch bequem von einem Dienstleister beziehen können?

Kranzlmüller: Grundsätzlich können die Vorzüge der externen Clouds natürlich auch auf interne Clouds übertragen werden, beispielsweise die Flexibilität bei der Ressourcenverwendung und die Unabhängigkeit von bestimmten Betriebssystemen. Diese Flexibilität und die Möglichkeiten, mittels Cloud oder Virtualisierung eine effizientere Ressourcenplanung und -nutzung zu erreichen, wirken sich oft auch positiv auf die Kosten aus.

CW: Was brauchen Unternehmen, wenn Sie eine eigene Cloud-Infrastruktur einführen wollen?

Kranzlmüller: Grundlage für die Nutzung einer Cloud ist ein Verständnis für die eigenen IT Prozesse, sowie eine Kenntnis der Risiken, die mit einer Auslagerung der IT verbunden sind. Wenn dann die entsprechenden Netzkapazitäten vorhanden sind, und Anwendungen identifiziert wurden, die sich in der Cloud abbilden lassen, dann steht einer eigenen Cloud Infrastruktur nicht mehr viel im Weg.

CW: Welche technischen Hürden stehen dem Cloud-Konzept heute noch im Weg?

Kranzlmüller: In vielen Fällen fehlt die notwendige Bandbreite, um die Daten on demand in die Cloud und aus der Cloud heraus zu bekommen. Wenn diese vorhanden ist, wird unbedingt ein Security-Konzept für die Datenstrukturen benötigt, um zu unterscheiden, welche man in die Cloud auslagern kann und welche nicht. Grundsätzlich ist auch festzustellen, dass eine Optimierung der Anwendungen oder das Aufspüren von Bottlenecks in der Cloud schwieriger ist, da man die darunter liegende Infrastruktur nicht kennt.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

DATA CENTER: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Stromsparende Highend-Server (Foto: zentilia / Fotolia) Stromsparende Highend-Server Geht es um den Stromverbrauch, scheint sich alles um Intels x86-Architektur zu drehen. Doch es gibt Alternativen.
weiter
Data Center Trends 2012 (Foto: Spectral-Design / Fotolia) Data Center Trends 2012 Lesen Sie, welche RZ-Trends das Jahr 2012 prägen werden.
weiter
Rittal und Siemens setzen auf die Schiene (Foto: Rittal) Rittal und Siemens setzen auf die Schiene Der RZ-Spezialist Rittal hat auf der CeBIT eine Energieverteilung über Schienen vorgestellt.
weiter
Wie Pioniere das RZ kühlen (Foto: Green Revolution Cooling) Wie Pioniere das RZ kühlen Das Data Center der Zukunft darf keine Energie mehr für Kühlung und Klimatisierung verschwenden. Pioniere testen neue Konzepte und Techniken.
weiter
Die fünf schlimmsten Admin-Typen (Foto: Getty Images) Die fünf schlimmsten Admin-Typen Lesen Sie, vor welchen Admin-Typen Sie sich besser hüten sollten.
weiter
MEHR ZUM THEMA DATA CENTER & SERVER
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps