CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Data Center & Server

Oracle schluckt Sun

Intel sieht Chancen für Itanium als Sparc-Ersatz

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
Die Unsicherheit um die Zukunft der Sparc-Architektur von Sun nach der Übernahme durch Oracle könnte dem Intel-Konkurrenten Itanium neue Server-Kunden bescheren.

Das zumindest hofft Intel-CEO Paul Otellini. Die Marktchancen für die 64-Bit-Prozessorplattform Itanium hätten sich seit dem Bekanntwerden von Oracles Kaufabsichten vergrößert, erklärte der Manager in einer Konferenz mit Investoren. Intel könne die Unsicherheit bezüglich der Sparc-Architektur von Sun Microsystems ausnützen, um den Anteil des Itanium im Segment für Enterprise-Server zu vergrößern.

Tatsächlich hatte Oracle-Chef Lawrence Ellison zur Ankündigung des Deals im April erklärt, er sei vor allem am Sun-Betriebssystem Solaris und den Java-Produkten interessiert. Zur Sparc-Architektur kam von Oracle zunächst wenig Konkretes. Letzte Woche allerdings betonte Ellison, Oracle werde nach dem Kauf von Sun im Hardwaregeschäft bleiben und die Investitionen in die Sparc-Plattform erhöhen.

Intel ist nicht der einzige Anbieter, der von der Unsicherheit rund um die Sparc-Plattform profitieren will. Bereits am Tag der Übernahmeankündigung meldete IBM Erfolge für seine eigene Risc-Plattform Power. Demzufolge habe IBM 62 Kunden für Power-basierende Server gewinnen können. 34 davon seien von Hewlett-Packard-Systemen migriert, in 28 Fällen seien Server von Sun abgelöst worden.

Intel-Manager Otellini betonte vor Analysten, die Itanium-Plattform sei im vergangenen Jahr schneller gewachsen als konkurrierende Prozessorplattformen wie Power oder Sparc. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Dessen ungeachtet hat Intel in der Entwicklung der Itanium-Chips durchaus mit Problemen zu kämpfen. Anfang 2009 räumte der Prozessorgigant ein, die Marktfreigabe der neuen Itanium-Generation Tukwila auf die Jahresmitte verschieben zu müssen. Der letzte Itanium-Chip (Codename "Montecito") kam bereits 2006 auf den Markt. (wh)

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

DATA CENTER: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Stromsparende Highend-Server (Foto: zentilia / Fotolia) Stromsparende Highend-Server Geht es um den Stromverbrauch, scheint sich alles um Intels x86-Architektur zu drehen. Doch es gibt Alternativen.
weiter
Data Center Trends 2012 (Foto: Spectral-Design / Fotolia) Data Center Trends 2012 Lesen Sie, welche RZ-Trends das Jahr 2012 prägen werden.
weiter
Rittal und Siemens setzen auf die Schiene (Foto: Rittal) Rittal und Siemens setzen auf die Schiene Der RZ-Spezialist Rittal hat auf der CeBIT eine Energieverteilung über Schienen vorgestellt.
weiter
Wie Pioniere das RZ kühlen (Foto: Green Revolution Cooling) Wie Pioniere das RZ kühlen Das Data Center der Zukunft darf keine Energie mehr für Kühlung und Klimatisierung verschwenden. Pioniere testen neue Konzepte und Techniken.
weiter
Die fünf schlimmsten Admin-Typen (Foto: Getty Images) Die fünf schlimmsten Admin-Typen Lesen Sie, vor welchen Admin-Typen Sie sich besser hüten sollten.
weiter
MEHR ZUM THEMA DATA CENTER & SERVER
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps