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Data Center & Server

Trends im Data Management

Der Datenbankmarkt kommt in Bewegung

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Die Machtverhältnisse schienen lange geklärt. Doch neue technische Entwicklungen und Konkurrenten im Data Warehousing fordern die Platzhirsche heraus.

Erdrückend ist heute die Vorrangstellung von Oracle, IBM und Microsoft. Laut Berechnungen von IDC konnten sie 2007 zusammen rund 80 Prozent der Umsätze mit relationalen, aber auch nichtrelationalen Datenbank-Management-Systemen (DBMS) einstreichen. Die Anbieter profitieren davon, dass das Datenbankgeschäft als relativ krisensicher gilt, da Firmen ein DBMS als Grundpfeiler ihrer IT-Landschaft betrachten und unternehmenskritische Anwendungen darauf betreiben.

So verzeichnete der Datenbankmarkt in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum, das den Großen der Branche zweistellige Umsatzsteigerungen brachte. Besonders die Anwendungsgebiete Stammdatenverwaltung, Business Intelligence/Data Warehousing und die ständig zunehmenden Datenmengen treiben die Nachfrage. Allerdings sind angesichts der aktuellen Wirtschaftsentwicklung sowohl IDC als auch die Marktforscher von Gartner vorsichtiger in ihren Prognosen für 2009. Sie erwarten eine Wachstumsdelle.

Drei gegen den Rest

Drei gegen den Rest

Spezialisierung im Datenbankmarkt

Den Nutzen und die Bedeutung von DBMS wird zwar kaum ein Anwender grundsätzlich in Frage stellen. Viele müssen aber aus einem anderen Grund ihre bisherige Datenbankstrategie überdenken: Es ist nicht mehr selbstverständlich, mit einem DBMS die immer vielfältigeren Anforderungen in puncto Datenmenge und -typen sowie Zugriffsmethoden optimal abdecken zu können. Im Gegenteil: Seit einigen Jahren wächst die Vielfalt der Systeme, die beispielsweise als XML-Speicher, als Suchmaschinen oder als spezielles Data-Warehouse-System genutzt werden (siehe Kasten "Spezialisierung").

Vor allem das mit Abstand größte Marktsegment der relationalen DBMS (geschätztes Marktvolumen bis Ende 2008: 19 Milliarden Dollar) ist von dieser Entwicklung betroffen, auch wenn dies gemessen an der reinen Umsatzverteilung zunächst nicht den Eindruck macht.

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