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Datensicherungsstrategien

Backups - was es in virtualisierten Umgebungen zu beachten gilt

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von Marina Baader (Marina Baader ist IT-Fachjournalistin aus München.)
Unternehmen konsolidieren heute durchschnittlich zwölf virtuelle Maschinen auf einem physikalischen Server. Hört sich gut an, hat aber erhebliche Folgen für die Datensicherung und für Backups.

Die Konsolidierung und Flexibilisierung der Ressourcen bewirkt zugleich ein rapides Datenwachstum auf dem physikalischen Server, wobei immer mehr geschäftskritische Daten in vielen verschiedenen virtuellen Servern abgelegt werden. Das Resultat: höhere Anforderungen an die Absicherung dieser Umgebungen.

Probleme bei wachsender Zahl der VMs

Die bestehenden Prozesse und Methoden im Backup reichen in einer virtualisierten Umgebung nur dann aus, wenn wenige virtuelle Maschinen gesichert werden müssen. Ein Agent auf jeder VM (VM = Virtual Machine) schiebt das Backup entweder über das LAN auf einen Media-Server oder über SAN beziehungsweise ein schnelles FC-Interface (FC = Fibre Channel) direkt auf das Backup-Gerät. Sobald die Zahl der VMs aber wächst, entstehen die ersten Probleme. Zunächst steigt der Verwaltungsaufwand für Administratoren, die einen Backup-Agenten für jede virtuelle Maschine managen müssen. Daneben können auch die Aufwendungen steigen, wenn Lizenzkosten für jeden Agenten fällig werden.

Agenten-basierte Backup-Variante (Quelle: Quantum)
Agenten-basierte Backup-Variante (Quelle: Quantum)
Agenten-basierte Backup-Variante (Quelle: Quantum)
Foto: Quantum

Zudem brauchen Backup-Läufe Rechenleistung. Das ist zwar prinzipiell bei der chronisch geringen Auslastung von Servern in einer bislang üblichen Umgebung kein Problem. Schwierig wird es aber, wenn sich viele VMs die physikalischen Ressourcen teilen müssen, also CPUs, NICs (NIC = Netzwerkkarte/Network Interface Card), Arbeits- und Plattenspeicher. Das Backup einer VM kann einen wesentlichen Teil dieser Ressourcen beanspruchen. Dabei werden die restlichen VMs regelrecht ausgehungert. Hier hilft es nicht viel, die VMs zwischen den physikalischen Ressourcen zu migrieren, denn dann besteht die Gefahr, dass ein Backup-Job während der Migration nicht ordnungsgemäß erledigt wird.

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