CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS

Angetestet

Daten migrieren mit Storage X von Brocade

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken | 
von Christoph Lange
Die Software "Storage X" von Brocade soll die Verwaltung von Dateisystemen und die Migration von Daten vereinfachen. Ob sie das kann, sollte sich im COMPUTERWOCHE-Test herausstellen.

Datenmigrationen zählen zu den regelmäßig wiederkehrenden Aufgaben von Server- und Storage-Administratoren. Der Anlass dazu ist häufig dann gegeben, wenn ein Unternehmen die Speicherkapazität erweitern muss. Hierfür erfreut sich in Windows-Umgebungen das kostenfrei erhältliche "Robocopy" großer Beliebtheit. Mit diesem Werkzeug, das in den Windows Server 2003 Resource Kit Tools enthalten ist, lassen sich Quelldaten vorab auf das Zielsystem kopieren und zu einem späteren Zeitpunkt synchronisieren. Es arbeitet allerdings nur auf der Kommandozeilenebene. Bei größeren Migrationen müssen zudem zahlreiche Einzeljobs eingerichtet und gesteuert werden, was aufwändig ist und schnell unübersichtlich wird.

Distributed File System als Basis

Die Softwarelösung Storage X von Brocade enthält Werkzeuge, mit denen sich auch umfangreichere Datenmigrationen zentral konfigurieren und steuern lassen. Storage X setzt auf dem Distributed File System (DFS) von Windows auf, wodurch die Clients nicht mehr über physikalische Shares auf Verzeichnisse zugreifen, sondern über zwischengeschaltete logische DFS-Links. Dadurch muss der Administrator beim Umzug eines Verzeichnisses von einem Server oder NAS-Gerät auf ein anderes System lediglich den Zielort des zugehörigen DFS-Links anpassen. Ist dieser Schritt vollzogen, greifen alle Clients über ihren bisherigen DFS-Link automatisch auf den neuen Speicherort zu.

Die Storage-Software bietet vor allem Migrationsfunktionen für das CIFS-Dateisystem von Microsoft. NFS aus der Unix-/Linux-Welt wird ebenfalls unterstützt. Allerdings ist es mit NFS bislang nicht möglich, einen globalen Namensraum aufzubauen. Darüber hinaus hat Brocade Storage X mit den Speicherlösungen von Netapp integriert. Bei Datenmigrationen mit Systemen, auf denen sich der Storage-X-Client nicht lokal installieren lässt, kann der Storage-X-Server als Migrations-Proxy agieren und die Replikations-Agenten für die Clients betreiben.


(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

DATA CENTER: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Kampf der Server-Plattformen Kampf der Server-Plattformen In den Rechenzentren etabliert sich eine neue Server-Generation: flexibel, modular, effizient und einfach zu administrieren.
weiter
Neun Myhen um Cloud Computing Neun Myhen um Cloud Computing Kaum ein CIO kommt mehr am Schlagwort Cloud Computing vorbei. Doch wie glaubwürdig sind die Marketing-Versprechen der Anbieter?
weiter
Data Center der Zukunft Data Center der Zukunft Das Rechenzentrum der Zukunft wird schneller und effizienter auf veränderte Geschäftsanforderungen reagieren.
weiter
iSCSI macht Shared Storage erschwinglich iSCSI macht Shared Storage erschwinglich Lange Zeit dominierten Fibre-Channel-Speichersysteme den Markt für Shared Storage. Mit iSCSI eröffnen sich kostengünstige Alternativen.
weiter
2,5-Zoll SSDs im Test 2,5-Zoll SSDs im Test Schnelle Solid State Disks (SSD) eignen sich auch für Server. Unser Test vergleicht die Leistung gängiger Flash Drives im 2,5-Zoll-Format.
weiter
Kampf der Server-Plattformen Neun Myhen um Cloud Computing Data Center der Zukunft iSCSI macht Shared Storage erschwinglich 2,5-Zoll SSDs im Test
MEHR ZUM THEMA DATA CENTER & SERVER
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke + Wireless