SAP hat mit sinkenden Nachfragen zu kämpfen. Die Entwicklung im Mittelstand ist besorgniserregend. Investitionsstopp, Nachfrageeinbrüche, Finanzierungsschwierigkeiten und die Kreditklemme lassen die nächsten Monate in einem düsteren Bild erscheinen. Nun will SAP ein rigoroses Sparprogramm durchsetzen.
Ist das Ende des Booms eingeläutet?
Wie wird sich diese Situation auf den SAP-Arbeitsmarkt auswirken?
Was bedeutet diese Entwicklung für Jobchancen und die Sicherheit der Arbeitsplätze?
Wie sieht die Zukunft der vielen freiberuflichen SAP-Berater aus?
Diese und ähnliche Fragen sowie Fragen rund um die IT-Karrere (Berufseinstieg, Bewerbung, Lebenslauf, Weiterbildung, Aufstiegschancen etc.) diskutiert Johannes Lang mit Ihnen in den nächsten zwei Wochen im Online-Karriereforum der COMPUTERWOCHE.
Realtech ist ein SAP-Beratungshaus mit 692 Mitarbeitern und Niederlassungen in neun Ländern weltweit. SAP-Technologieberatung und Business Solutions mit SAP NetWeaver sind die Kernkompetenzen dieses SAP-Partners. Unter dem Motto "wir sind freundschaftlich und professionell" lässt sich die Unternehmenskultur von REALTECH und der Anspruch des Unternehmens zusammenfassen.
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#1
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Sehr geehrter Herr Lang,
haben Sie vielen Dank dafür, Ihre Zeit in ein solches Projekt zu investieren. In der ungewissen Zeit ist es schön Unternehmen zu erleben, die auch monetär irrelevante Aktivitäten wahrnehmen. Ich bin als Berater im EP Umfeld beschäftigt und würde Sie um Ihre Meinung bezüglich dessen Zukunft bitten. Einerseits natürlich was die Entwicklung des Portaleinsatzes bei Unternehmen angeht, als auch was die Art und den Umfang von entsprechenden Projekten angeht. Denken Sie, dass im nächsten Jahr die Projekte im "Netweaver Umfeld", also EP, BI und XI bei Unternehmen weiter im Kommen sein werden, oder deken Sie eher, dass die klassische Basisarbeit und damit auch ein bisschen die Brot und Butter Tätigkeiten stärken in den Fokus rücken werden? Ohne ein Enterprise Portal kann der Kunde ja leben, ohne eine reporting Lösung ebenfalls, aber Migrationen, Upgrades und die Pflege der Landschaften wird in meinen Augen immer ein Thema sein... Auf der anderen Seite könnten sich aus dem Zusammenrücken von EP und BI, bei einigen Szenarien auch noch mit XI spannende Potentiale für Beratungsprojekte. Sehen Sie das mit Ihren Mitarbeitern genauso oder verfolgen Sie hier eine andere Strategie, ohne "große" Netweaver Projekte in der näheren Zukunft? Mit freundlichen Grüßen |
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#2
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Hallo,
das SAP EP, bzw. die gesamte NetWeaver Suite wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Die Frage ist dabei aber nicht, ob eine Kunde ohne Potal leben kann. Die Frage ist, inwieweit ein Kunde über das Szenario, für das er ein SAP EP benötigt (oder im Zusammenspiel mit anderen NW Komponenten die Portal Technologie) einen Mehrwert erwirtschaften kann. Auf diese Projekte setzen wir mit unseren REALTECH Business Solutions, in denen die SAP NW Komponenten bei der Umsetzung von Business Szenarien eingesetzt werden. In diesem Umfeld sind grosse Projekte mit 2 oder mehr SAP NW Komponenten möglich. Diese Strategise werden wir auch im nächsten jahr verfolgen. Ein Thema, ôn dem die Analysten im nächsten Jahr einiges erwarten, ist HCM, in dem die Portal Komponente eine entscheidende Rolle spielt. [url]http://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_services/1875699/[/url] Zum Thema Basis-Aktivitäten ist zu sagen, dass der SAP Betrieb natürlich laufen muss - aber das tut er ja aktuell auch. In diesem Umfeld wird im nächsten Jahr vor allem dann Budget bereitgestellt, wenn dadurch Einsparungen erzielt werden können, beispielsweise durch eine Betrienssystem oder Datenbank Migration. Ein wichtiges Basis ürs nächste Jahr werden sicher auch die neuen Themen rund um den SAP Solution manager sein mit dem Thema Enterprise Support als wichtigem Treiber. Mit freundlichen Grüßen, Johannes Lang |
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