Nach zehn Jahren Berufserfahrung im Senior Management in der Logistik und der Beratung machte sich Constantin Fabry 2002 als Personalberater selbständig und betätigte sich als Headhunter und Outplacement-Berater. 2007 gründete er mit Kollegen die MANNROTH Personalberatung, deren Competence Center Recruitment er unter anderem leitet. Hier bündelt das Unternehmen die Direktansprache festangestellter Mitarbeiter in den Bereichen Management, IT, Handel, Logistik und Energie.
Britta Kamann ist Gründungsgesellschafterin der MANNROTH Personalberatung. In der Informationstechnologie ist sie seit 1996 tätig. Ihre Stationen verliefen über den IT-Vertrieb und die IT-Beratung. Neben ihrer Funktion als Personalberaterin ist die Personalexpertin im Bereich Coaching (Work-Life-Balance, Führungskräfte-/Teamcoaching, Personalauswahl) tätig, dem das Persönlichkeitsmodell Reiss ProfileTM zugrunde liegt.
Mannroth, Beratungsunternehmen für die Suche von Fach- und Führungskräften im Bereich Management, IT, Handel, Logistik und Energie, ist seit zwei Jahren im deutschsprachigen Raum tätig. Das Unternehmen zählt mehr als 50 Kunden aus allen Branchen und beschäftigt inzwischen 20 Mitarbeiter in seinen Niederlassungen Berlin, Essen, Mülheim/Ruhr und Bern.
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#1
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Hallo,
vor einem halben Jahr habe ich den Arbeitgeber gewechselt. Bei meinem neuen Arbeitgeber hat sich nach kurzer Zeit eine neue Situation ergeben, die eventuell einen erneuten Wechsel nahelegt. Die Gründe hierfür könnte ich in einem Vorstellungsgespräch auch sicher begründen. Meine Fragen dazu: 1. sollte ein so kurzfristiger Wechsel bereits in den schriftlichen Unterlagen begründet werden, um nicht Gefahr zu laufen, gleich aufgrund des kurzfristigen Wechsels aussortiert zu werden? 2. bei meinem neuen AG konnte ich erste kleinere Erfahrungen im Bereich Personalverantwortung wahrnehmen. Wird solchen Erfahrungen nach so kurzer Zeit erfahrungsgemäss von neuen potentiellen Arbeitgebern bereits Gewicht beigemessen? Vielen Dank, Johnny |
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#2
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Sehr geehrter Forumsteilnehmer,
zu einer guten Bewerbung gehört immer ein Anschreiben, in dem Sie überzeugend begründen, warum Sie für die Aufgabe der geeignete Kandidat sind. Wichtiger Bestandteil des Anschreibens ist auch die Wechselmotivation. Ein kurzfristiger Wechsel kann notwendig werden und läßt sich immer gut begründen. Das Dilemma, in dem Sie heute stecken, liegt darin, daß bei der nächsten Aufgabe Sie ein ähnliches Schicksal ereilen könnte. Die Wechselmotivation muß also sorgfältig geprüft werden und Sie sollten als Bewerber umfassend auch Ihrerseits abklopfen, ob die neue Aufgabe ein guter und dauerhafter Schritt ist. Es kann für Sie ein höherer Gewinn sein, sich mit der veränderten Situation auseinander zu setzen und die Schwierigkeit zu meistern. Ohne den Sachverhalt zu kennen, ist es schwer, eine verläßliche Aussage zu den gewonnen Erfahrungen zu machen. Erste Führungserfahrungen geben ihnen ein Gefühl dafür, was mit dieser Verantwortung verbunden ist. Die Zeit ist natürlich nicht ausreichend, um belastbare und damit überzeugende Argumente dem Arbeitgeber in Spe in die Hand zu spielen. Wenn allerdings der Schritt in die aktuelle Verantwortung sich schlüssig aus der vorhergehenden Aufgabe ableitet, hat diese erste Führungserfahrung durchaus Gewicht und könnte Ihren Chance auf die neue Stelle durchaus verbessern. Fazit: Situationsabhängig läßt sich diese Erfahrung für eine neue Aufgabe positiv einsetzen. Die Argumentationskette muß aber passen. Achten Sie darauf, daß Sie sich möglichst authentisch darstellen. Viele Grüße Constantin Fabry/ Britta Kamann |
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